Ukrai­ne: Land spen­det Wei­zen für Äthiopien

Weizen - Pflanze - Triticum - Getreide - Feld - BauernhofFoto: Feld voller Weizen auf einem Bauernhof, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­re­gie­rung unter­stützt den Schiffs­trans­port einer ukrai­ni­schen Wei­zen­spen­de nach Äthio­pi­en mit umge­rech­net knapp 13,5 Mil­lio­nen Euro.

„Mit der ukrai­ni­schen Wei­zen­spen­de kön­nen 1,6 Mil­lio­nen Men­schen in Äthio­pi­en einen gan­zen Monat lang ernährt wer­den”, sag­te Bun­des­er­näh­rungs­mi­nis­ter Cem Özde­mir den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben). „Das ver­dient größ­ten Respekt und daher auch zurecht unse­re Unter­stüt­zung: Die Bun­des­re­gie­rung finan­ziert den Schiffs­trans­port mit 14 Mil­lio­nen Dol­lar”. Die Ukrai­ne hat 25.000 Ton­nen Wei­zen gespen­det, die vom Hafen von Odes­sa per Schiff über das Welt­ernäh­rungs­pro­gramm der Ver­ein­ten Natio­nen nach Äthio­pi­en gebracht wer­den sollen.

„Die Ukrai­ne zeigt, dass sie selbst in Zei­ten größ­ter Not Ver­ant­wor­tung für die hun­gern­den Men­schen auf die­ser Welt über­nimmt”, sag­te Özde­mir. „Die Ukrai­ne und der Wes­ten ste­hen Sei­te an Sei­te im Kampf gegen den Hun­ger auf der Welt. Dafür möch­te ich mei­nem ukrai­ni­schen Amts­kol­le­gen Myko­la Sol­skyj von Her­zen dan­ken.” Das gemein­sa­me Ziel sei, dass ukrai­ni­sches Getrei­de vor allem den Staa­ten zugu­te­kom­me, in denen der Hun­ger beson­ders groß sei.

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