USA: Hei­ko Maas nennt Bezie­hun­gen zum Land hervorragend

Heiko Josef Maas - SPD-Politiker - Bundesminister des AuswärtigenFoto: Bundesminister des Auswärtigen Heiko Josef Maas, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas hat die deut­schen Bezie­hun­gen zu den USA als her­vor­ra­gend bezeichnet.

„Joe Biden hat Wort gehal­ten: „Ame­ri­ca is back””, sag­te er dem Nach­rich­ten­por­tal T‑Online. „Das ist mehr als nur ein Slo­gan, wir erle­ben das jeden Tag ganz kon­kret in der Außen­po­li­tik. Bei allen gro­ßen poli­ti­schen Lini­en spre­chen wir wie­der mit einer Stim­me – von der Reak­ti­on auf rus­si­sche Pro­vo­ka­tio­nen über das Ein­ste­hen für Men­schen­rech­te welt­weit bis hin zum glo­ba­len Kampf gegen den Kli­ma­wan­del”. Maas wei­ter: „Mit Tony Blin­ken, dem neu­en Außen­mi­nis­ter, habe ich gefühlt schon mehr gespro­chen als mit sei­nem Vor­gän­ger wäh­rend des­sen gan­zer Amtszeit”.

Und es sei­en „auf­rich­ti­ge und kon­struk­ti­ve” Gesprä­che – auch dann, wenn man mal nicht einer Mei­nung sei. Die wich­tigs­te Ent­schei­dung in den ers­ten 100 Tagen von Bidens Prä­si­dent­schaft sei die Rück­kehr der USA in das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men. „Wir haben jetzt end­lich wie­der eine US-Regie­rung, die im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del vor­an­geht”, so Maas.

Zur Riva­li­tät mit Peking sag­te der Außen­mi­nis­ter: „Chi­na ist und bleibt die abso­lu­te Prio­ri­tät der ame­ri­ka­ni­schen Außen­po­li­tik. Ent­spre­chend hoch sind die Erwar­tun­gen an die Part­ner. Aber die Biden-Regie­rung setzt dabei nicht auf Erpres­sung, son­dern auf Koope­ra­ti­on. Die Biden-Regie­rung hat eine Beschrei­bung über­nom­men, die wir in der EU schon län­ger ver­wen­den: Chi­na ist gleich­zei­tig Part­ner, Wett­be­wer­ber und Sys­tem­ri­va­le”. Man brau­che Zusam­men­ar­beit bei The­men wie Kli­ma oder der Pan­de­mie­be­kämp­fung, für die es nur glo­ba­le Lösun­gen geben kön­nen. „Gleich­zei­tig müs­sen wir Chi­na gemein­sam die Stirn bie­ten, wenn es um schwe­re Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen wie in Xin­jiang und die Ent­wick­lun­gen in Hong­kong geht”.

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