Dor­ma­gen: Betrü­ger erbeu­ten meh­re­re Tau­send Euro 89-jäh­ri­ger Frau

Norisbank - Geldautomat - Filiale - Frau - Bankkarte - Girocard - Deutsche Bank Foto: Frau mit Girocard der Deutsche Bank an einem Norisbank-Geldautomat, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Tele­fon-Betrü­ger haben mit einem Schock­an­ruf bei einer 89-jäh­ri­gen Frau aus Dor­ma­gen meh­re­re Tau­send Euro erbeutet.

Angeb­lich habe ihr Sohn bei einem Ver­kehrs­un­fall einen Men­schen getö­tet. Das Gericht wür­de ihn nur gegen Zah­lung der genann­ten Geld­sum­me frei­las­sen. Den Anwei­sun­gen des Anru­fers fol­gend, stieg die Senio­rin gegen 16:30 Uhr mit ihren Erspar­nis­sen in ein Taxi, das der Anru­fer kur­ze Zeit vor­her zu ihrer Wohn­an­schrift in Dor­ma­gen bestellt hatte.

Am Ziel­ort vor dem Ibis-Hotel auf der „Neue Wey­er­stra­ße” in der Alt­stadt-Süd kam ein Mann auf sie zu und reich­te ihr ein Han­dy. Der Mann am Tele­fon for­der­te sie auf, dem Mann auf der Stra­ße schnell ihr gesam­tes Geld zu über­ge­ben, weil die Gerichts­kas­se in den fol­gen­den zehn Minu­ten schlie­ßen wür­de. Ohne Ein­zah­lung kom­me ihr Sohn für zehn Jah­re ins Gefängnis.

Nach­dem sie dem Unbe­kann­ten das Geld über­ge­ben hat­te, ver­schwand die­ser in Rich­tung Bar­ba­ros­sa­platz. Als weder der Geld­ku­rier, noch ihr Sohn erschie­nen, flog der Betrug auf. Die Frau beschreibt den Abho­ler des Gel­des als kor­pu­lent und 1,65 Meter groß. Er trug dunk­le Klei­dung, eine Umhän­ge­ta­sche und hat­te dunk­le kur­ze Haare.

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