Düs­sel­dorf: Gas­tro­no­men wer­den Steu­er­sen­kung nicht weitergeben

Gastronomie - Gaststätte - Kunden - Tresen - Muffins - Cookies - CappuccinoFoto: Kunden in einer Gastronomie, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Vor­stands­chef des Han­dels­kon­zerns Metro bezwei­felt, dass Gas­tro­no­men die beschlos­se­ne Mehr­wert­steu­er­sen­kung an ihre Kun­den weitergeben.

„Die meis­ten wer­den wohl eher ver­su­chen, ihre Kos­ten damit zu decken”, sag­te Olaf Koch der Wochen­zei­tung „Die Zeit”. Dafür hät­ten die Gäs­te sicher Ver­ständ­nis. „Wegen der Abstands­re­geln sind ja viel weni­ger Tische besetzt als sonst”.

Koch lob­te die Coro­na-Hilfs­pro­gram­me der Bun­des­re­gie­rung für die Gast­wir­te. „Die Geschwin­dig­keit und Ent­schlos­sen­heit der Maß­nah­men waren beein­dru­ckend.” Auch die Umsatz­steu­er zu sen­ken sei aus Sicht der Gas­tro­no­mie rich­tig gewe­sen. Für den Metro-Kon­zern rech­net Koch mit einer schnel­len Nor­ma­li­sie­rung sei­nes Geschäfts nach der Coro­na­kri­se. „Unser Umsatz auf Grup­pen­ebe­ne wird sich schon in den nächs­ten Wochen wie­der an das Vor­jah­res­ni­veau annä­hern.” Dafür habe man wäh­rend der Kri­se hart gearbeitet.

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