Düs­sel­dorf: Gesund­heits­mi­nis­ter will gewal­ti­ges Maskendepot

Personen - Menschen - Passanten - Fahrgäste - Mann - Frau - Öffentlichkeit - SchutzmaskeFoto: Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

NRW-Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann will mit Blick auf eine mög­li­che Gefahr einer zwei­ten Infek­ti­ons­wel­le ein „gewal­ti­ges Mas­ken­de­pot” anlegen.

„Ich möch­te nicht noch­mals erle­ben, dass wir nicht genü­gend Schutz­ma­te­ri­al haben, wenn die Infek­ti­ons­zah­len nach oben gehen”, sag­te Lau­mann dem „Spie­gel”. Nie­mand kön­ne eine zwei­te Wel­le vorhersagen.

Vor die­sem Hin­ter­grund neh­me er die Pro­tes­te gegen Coro­na-Maß­nah­men ernst. „Natür­lich grei­fen wir noch immer erheb­lich in die Grund­rech­te der Men­schen ein. Wir Poli­ti­ker müs­sen uns dafür auf ewig recht­fer­ti­gen”, so Lau­mann. „Wir haben mit unse­ren Ent­schei­dun­gen Men­schen geschützt, aber auch Exis­ten­zen ver­nich­tet.” Dem müs­se man sich stel­len. „Und wir müs­sen das nor­ma­le Leben, soweit es geht, wie­der­her­stel­len”, sag­te der Gesundheitsminister.

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