Köln: 15-Jäh­ri­ger nach ver­such­ten Tötungs­de­likt in Haft

Polizei - Beamter - Festnahme - Handschellen - Gefangener - Gefängnis Foto: Gefängniswärter führt Gefangener mit Handschellen ab

Einen Tag nach dem ver­such­ten Tötungs­de­likt haben Ermitt­ler der ein­ge­setz­ten Mord­kom­mis­si­on einen 15 Jah­re alten Tat­ver­däch­ti­gen vor­läu­fig festgenommen.

Dem Jugend­li­chen wird vor­ge­wor­fen, bei der Aus­ein­an­der­set­zung am Ran­de des Bür­ger­parks einen 17-Jäh­ri­gen leicht und einen 18-Jäh­ri­gen mit einem Mes­ser schwer ver­letzt zu haben. Ein Haft­rich­ter schick­te ihn wegen ver­such­tem Tot­schlag in Untersuchungshaft.

Bei wei­te­ren Ermitt­lun­gen an der Wohn­an­schrift des 15-Jäh­ri­gen im Stadt­teil Rath-Heu­mar tra­fen Beam­te der Kri­po Köln am Frei­tag­vor­mit­tag den Bru­der des Fest­ge­nom­me­nen an. Der 18-Jäh­ri­ger soll bei der Aus­ein­an­der­set­zung am Diens­tag­abend betei­ligt gewe­sen sein. Die Poli­zei ermit­telt gegen ihn wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung. Die Beam­ten nah­men ihn zur erken­nungs­dienst­li­chen Behand­lung mit ins Präsidium.

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