Köln: Fahr­rad­dieb nach Zeu­gen­hin­weis gestellt und inhaftiert

Friesenplatz - Kölner Dom - Köln-Altstadt/InnenstadtFoto: Friesenplatz mit Sicht auf den Kölner Dom (Köln-Altstadt/Innenstadt)

Eine auf­merk­sa­me Zeu­gin hat­te einen Fahr­rad­dieb­stahl im inner­städ­ti­schen Frie­sen­vier­tel beob­ach­tet und die Poli­zei alar­miert. Die Poli­zei Köln nahm dar­auf­hin den Dieb fest.

Auf­grund der Geis­tes­ge­gen­wart einer Pas­san­tin (51) hat die Poli­zei Köln am Don­ners­tag­nach­mit­tag im inner­städ­ti­schen Frie­sen­vier­tel einen Fahr­rad­dieb (53) gefasst. Der Fest­ge­nom­me­ne hat­te per se noch einen Haft­be­fehl wegen noto­ri­schen Schwarz­fah­rens offen. Ein wei­te­rer Lang­fin­ger (30), der just mit einem mut­maß­lich gestoh­le­nen Velo durch Kalk radel­te, war Zivil­be­am­ten dort bereits am Diens­tag ins Netz gegangen.

An einem ver­win­kel­ten Ver­bin­dungs­weg von der Frie­sen­stra­ße zur Stra­ße Im Klap­per­hof fiel der 53-Jäh­ri­ge der Zeu­gin gegen 16:20 Uhr auf: „Der Ver­däch­ti­ge hat das Rin­gel­schloss an einem perl­mutt­wei­ßen Moun­tain­bike geknackt. Jetzt fährt er damit in Rich­tung Frie­sen­stra­ße davon”, mel­de­te sie per Han­dy der Poli­zei-Leit­stel­le. Weni­ge Minu­ten spä­ter nah­men fahn­den­de Strei­fen­be­am­te den von der Anru­fe­rin gut beschrie­be­nen Ver­däch­ti­gen am Neu­markt fest. Die Poli­zis­ten stell­ten sowohl das soeben erbeu­te­te Rad, als auch einen von dem Ertapp­ten mit­ge­führ­ten Sei­ten­schnei­der sicher. Das hoch­wer­ti­ge Fahr­rad konn­te zwi­schen­zeit­lich bereits sei­ner recht­mä­ßi­gen Eigen­tü­me­rin zurück­er­stat­tet werden.

Den bereits viel­fach ein­schlä­gig auf­ge­fal­le­nen Dro­gen­kon­su­men­ten, der kei­nen fes­ten Wohn­sitz vor­wei­sen kann, schick­te ein Haft­rich­ter heu­te in die Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Ossendorf.

Am frü­hen Diens­tag­abend bemerk­ten zivi­le Fahn­der den vor­be­straf­ten 30-Jäh­ri­gen mit einem Mar­ken-Renn­rad an der Kal­ker Haupt­stra­ße. Gegen 18:20 Uhr pries der Ver­däch­ti­ge einem ande­ren Mann augen­schein­lich das offen­bar neu­wer­ti­ge Rad ges­ten­reich an. Plötz­lich bemerk­te der Dro­gen­kon­su­ment einen von der Ste­prath­stra­ße ein­bie­gen­den Poli­zei-Bul­li – und rann­te spon­tan, „sein” an einen Baum gelehn­tes Fahr­rad zurück­las­send, in Rich­tung stadt­aus­wärts davon. An der Stein­metz­stra­ße klick­ten die Hand­schel­len. Neben einem Cut­ter­mes­ser fan­den sich Schrau­ben­dre­her sowie eine gerin­ge Men­ge Dro­gen in der Beklei­dung des Fest­ge­nom­me­nen. Sie wur­den eben­so sicher­ge­stellt wie das Fahr­rad – von dem der Ertapp­te unum­wun­den ein­räum­te, es sich kurz zuvor unbe­rech­tigt „genom­men” zu haben. In einem Straf­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des schwe­ren Dieb­stahls und Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz muss der Ertapp­te sich nun verantworten.

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