Köln: Imp­fung im Gesund­heits­amt nur nach STIKO-Empfehlung

Impfung - Spritze - Biontech - Comirnaty - CoronavirusFoto: Impfspritze mit Impfstoff von Biontech, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Im Köl­ner Gesund­heits­amt wird seit Mon­tag mit dem neu­en Omi­kron-Boos­ter geimpft.

Das Inter­es­se ist groß: Die Online-Ter­mi­ne für die ers­te Lie­fe­rung mit 450 Dosen waren bin­nen 36 Stun­den aus­ge­bucht. An den ers­ten bei­den Tagen konn­ten am Neu­markt ins­ge­samt 257 Köl­ner mit dem neu­en Prä­pa­rat von Biontech/Pfizer geimpft wer­den. Neben­her lau­fen die Imp­fun­gen mit den her­kömm­li­chen Vak­zi­nen. Da nun 500 wei­te­re Dosen mit Omi­kron-Impf­stoff von Moder­na gelie­fert wur­den, sind ab Mitt­woch­nach­mit­tag, 14. Sep­tem­ber 2022, Ter­mi­ne für bei­de Impf­stof­fe buch­bar. Für die nächs­te Woche wer­den wei­te­re 4.000 Dosen mit ange­pass­tem Impf­stoff erwar­tet – jedoch steht noch nicht fest, wann der Impf­stoff eintrifft.

Die neu­en Vak­zi­ne wer­den nur als Auf­fri­schung (Boos­ter – drit­te, vier­te und fünf­te Imp­fung) und nicht zur Grund­im­mu­ni­sie­rung (ers­te und zwei­te Imp­fung) ver­impft . das Prä­pa­rat von Biontech/Pfizer ab zwölf Jah­ren, Moder­na ab 30 Jah­ren. Das Gesund­heits­amt hält sich an die aktu­ell gül­ti­ge Emp­feh­lung der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on. Sie lau­tet für die vier­te Imp­fung: Per­so­nen ab dem 60. Lebens­jahr und Per­so­nen mit Grund­er­kran­kun­gen wer­den prio­ri­siert. In Ein­zel­fäl­len ist eine Imp­fung nach ent­spre­chen­der Bera­tung durch den Impf­arzt mög­lich. Eine Infek­ti­on, die im Abstand von drei Mona­ten oder mehr zu einer Imp­fung auf­ge­tre­ten ist, wird wie eine Imp­fung mit­ge­zählt. Eine aktua­li­sier­te STI­KO-Emp­feh­lung steht zur­zeit noch aus.

Auch bei den neu­en Prä­pa­ra­ten han­delt es sich um mRNA-Impf­stof­fe, es wer­den also kei­ne Krank­heits­er­re­ger oder Anti­ge­ne gespritzt. Die neu­en Vak­zi­ne sind biva­lent, sie ent­hal­ten den mRNA-Code für die Spike-Pro­te­ine sowohl der ursprüng­li­chen Vari­an­te als auch von BA.1. Exper­ten gehen davon aus, dass sie auch einen guten Schutz vor dem in Deutsch­land der­zeit domi­nie­ren­den Sub­typ BA.5 bieten.

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