Köln: Mit getarnten Elektroschockern am Flughafen auf Reisen

Hauptzollamt Köln - Ware - Pakete - Klebeband - SichergestelltFoto: Vom Zoll kontrollierte Pakete, Urheber: Hauptzollamt Köln

Zwei als Taschenlampen getarnte Elektroschocker hatte ein Mann bei seiner Rückkehr aus der Türkei in seinem Koffer versteckt.

Der Kölner Zoll hat die verbotenen Gegenstände vergangenen Freitag am Flughafen Köln/Bonn gefunden. „Gegen den 58-jährigen Bulgaren wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen der Einfuhr verbotener Gegenstände und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Elektroschocker wurden sichergestellt und werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. Da der Reisende keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren erhoben. Anschließend konnte der Mann seine Reise fortsetzen.

„Auch Springmesser, Wurfsterne oder Schlagringe sind keine originellen Urlaubsmitbringsel, sondern gefährliche Waffen. Das ist manchen Reisenden leider noch immer nicht bewusst, aber auch hier schützt Unwissenheit vor Strafe nicht“, so Ahland weiter.

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