Köln: Montanus- und Heidelberger Straße wird in Mülheim neu aufgeteilt

Frankfurter Straße - Brücke - Haltestelle - Köln-OstheimFoto: Frankfurter Straße mit Sicht auf die Zughaltestelle (Köln-Ostheim)

Im Rahmen des Programms „Mülheim 2020“ wurde die Frankfurter Straße zwischen Wiener Platz und Montanusstraße (Bahnhof Mülheim) bereits vor einigen Jahren umgestaltet.

Die Umgestaltung des daran anschließenden Abschnitts der Frankfurter Straße zwischen Montanusstraße und Heidelberger Straße ist nun Teil des integrierten Handlungskonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ und soll durch Mittel des Städtebauinvestitionsprogramms gefördert werden. Das Projektvolumen der Maßnahme wird auf voraussichtlich vier Millionen Euro geschätzt.

Derzeit ist der Straßenraum in erster Linie auf die Belange des Kfz-Verkehrs ausgerichtet. Durch die Umgestaltung sollen nun auch die Bedürfnisse der anderen Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden. Der Straßenquerschnitt soll zu Gunsten des nicht motorisierten Verkehrs neu aufgeteilt werden. Eine Verbesserung des öffentlichen Raums und der Aufenthaltsqualität durch entsprechende Straßenraumgestaltung wird angestrebt, einschließlich Begrünung und der Neuordnung des ruhenden Verkehrs. Die gestalterische Aufwertung der Frankfurter Straße soll damit bis zur Heidelberger Straße fortgeführt werden.

Zur Umsetzung der Maßnahme sollen die Planungsleistungen im Laufe des Jahres an ein Ingenieurbüro vergeben werden. Die Beratung findet derzeit in den politischen Gremien statt und soll dem Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 6. Februar 2020, zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Bestandteil ist auch ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess.

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