Köln: Poli­zei­prä­si­dent Uwe Jacob trifft Landtagsabgeordnete

Polizeipräsident - Landtagsabgeordnete - Norbert Latuske - Rüdiger Scholz - Eva Lux - Uwe JacobFoto: Norbert Latuske, Rüdiger Scholz, Eva Lux und Uwe Jacob (v.l.n.r.), Urheber: Polizei Köln

Don­ners­tag­nach­mit­tag hat Poli­zei­prä­si­dent Uwe Jacob die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Eva Lux und Rüdi­ger Scholz im Poli­zei­prä­si­di­um zu einem zwei­stün­di­gen Aus­tausch getroffen.

Anlass der Ein­la­dung an die bei­den Poli­ti­ker war die anste­hen­de und zum Teil bereits erfolg­te Per­so­nal­um­struk­tu­rie­rung bei der Poli­zei Köln.

„In einem sehr kon­struk­ti­ven Gespräch habe ich dar­ge­stellt, wel­che Umstän­de mich dazu ver­an­lasst haben, das Per­so­nal der Poli­zei Köln in Tei­len neu auf­zu­stel­len”, resü­mier­te PP Jacob. Neben einer zwin­gen­den Ver­stär­kung des poli­zei­li­chen Staats­schut­zes und der Erhö­hung der Anzahl der Sach­be­ar­bei­ter zur Bekämp­fung der Kin­der­por­no­gra­fie und des sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern war es aus Sicht des Poli­zei­prä­si­den­ten beson­ders wich­tig, den Wach­dienst zur Bewäl­ti­gung viel­fäl­ti­ger Sofort­auf­ga­ben zu stär­ken. Gleich­zei­tig hält er dar­an fest, die für die jewei­li­gen Stadt­vier­tel so wich­ti­gen Bezirks­be­am­ten wei­ter­hin in gewohn­ter Manier und vor allem in glei­cher Stär­ke ein­zu­set­zen. „Sie sind für die Bevöl­ke­rung vor Ort das Gesicht der Poli­zei”, hob Jacob hervor.

„Ich bin froh, dass der Poli­zei­prä­si­dent nach­voll­zieh­bar sei­ne Über­le­gun­gen vor­ge­stellt hat. Damit hat er mei­ne Befürch­tun­gen, dass in Lever­ku­sen eine Redu­zie­rung von Poli­zei­be­am­ten geplant ist, aus­ge­räumt. Ich bedan­ke mich bei Herrn PP Jacob für die sehr aus­führ­li­chen Erläu­te­run­gen und sein Ein­ge­hen auf all mei­ne Fra­ge­stel­lun­gen. Und ich freue mich sehr, dass der Wach­dienst sogar gestärkt wer­den soll. Die­sen Pro­zess wer­de ich nun wei­ter ver­fol­gen”, beton­te MdL Eva Lux unmit­tel­bar nach dem Gespräch.

Dass Ein­hei­ten an ande­rer Stel­le zen­tra­li­siert wer­den, aber wei­ter­hin über­ört­lich ein­ge­setzt wer­den, wie zum Bei­spiel die in Zivil­klei­dung arbei­ten­den Ein­satz­trupps, war für bei­de Poli­ti­ker eben­falls nachvollziehbar.

„Für mich ist es ein Zei­chen in die rich­ti­ge Rich­tung, dass der Poli­zei­prä­si­dent offen und trans­pa­rent sei­ne Plä­ne dar­ge­legt hat und die Bezirks­be­am­ten in ihren gewohn­ten Berei­chen belässt, so dass sie wei­ter­hin für die Bür­ger ansprech­bar sind. Nach der­zei­ti­ger Bewer­tung sehe ich kei­ne Nach­tei­le auf Lever­ku­sen zukom­men. Gleich­wohl wer­de ich die Situa­ti­on im Sin­ne der Bür­ger wei­ter beob­ach­ten”, fass­te MdL Rüdi­ger Scholz sei­ne Ein­drü­cke zusammen.

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