Köln: Raub­über­fall auf Kiosk in Brauns­feld gescheitert

Kiosk Braunsfeld - Aachener Straße - Köln-BraunsfeldKöln: "Kiosk Braunsfeld" auf der Aachener Straße (Köln-Braunsfeld)

In Köln-Brauns­feld wur­de am ver­gan­ge­nen Sonn­tag­abend ein ver­such­ter Raub­über­fall aus­ge­übt. Die Räu­ber ver­such­ten den ansäs­si­gen Kiosk aus­zu­rau­ben, schei­ter­ten jedoch dabei.

Am spä­ten Sonn­tag­abend (28. April 2019) schei­ter­te ein Raub­über­fall in Köln-Brauns­feld an der hef­ti­gen Gegen­wehr des zufäl­lig anwe­sen­den Lebens­ge­fähr­ten (47) der Ange­stell­ten (42) eines Kiosks. Die bei­den mas­kier­ten Täter hat­ten nach der­zei­ti­gem Sach­stand den Laden­schluss abge­war­tet und der Ver­käu­fe­rin an der Hin­ter­tür des Büd­chens auf­ge­lau­ert. Die Poli­zei Köln sucht drin­gend Zeugen.

Um sei­ne Lebens­ge­fähr­tin abzu­ho­len, betrat der Köl­ner gegen 21:20 Uhr den an der Aache­ner Stra­ße gele­ge­nen Kiosk. Nach­dem das Ver­kaufs­fens­ter ver­rie­gelt war, öff­ne­te der 47-Jäh­ri­ge die Hin­ter­tür des Büd­chens. „Da waren zwei Män­ner, die mich sofort ange­grif­fen haben”, erklär­te der Geschä­dig­te bei der Anzei­gen­auf­nah­me. Ein Täter soll den Mann zurück in den Laden geschubst und Bar­geld gefor­dert haben. Die Faust­schlä­ge der bei­den Räu­ber kon­ter­te der Zeu­ge. Mit mas­si­ver Gegen­wehr schlug er die Angrei­fer in die Flucht. Neben dem Schre­cken trug der 47-Jäh­ri­ge ledig­lich eine leich­te Ver­let­zung im Gesicht davon.

Ein Flüch­ti­ger ist cir­ca 25 bis 30 Jah­re alt, unge­fähr 1,85 Meter groß und von kräf­ti­ger Sta­tur. Sein Kom­pli­ze ist unge­fähr 20 bis 25 Jah­re alt, etwa 1,65 Meter groß und von auf­fal­lend schmäch­ti­ger Sta­tur. Bei­de waren zur Tat­zeit mit dunk­len Kapu­zen­pull­overn beklei­det. Ihre Gesich­ter hat­ten sie vom Kinn bis zur Nase mit etwas Unbe­kann­ten in wei­ßer Far­be verdeckt.

Die Rau­ber­mitt­ler gehen der­zeit davon aus, dass die bei­den Täter gezielt am Hin­ter­aus­gang des Büd­chens gewar­tet haben und fragen:
Wer hat die Täter vor dem Über­fall im Bereich der Aache­ner Stra­ße und Esch­wei­ler Stra­ße bemerkt? Wer hat den Über­fall beob­ach­tet oder kann Anga­ben zu den flüch­ti­gen Räu­bern machen?

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 0221 229–0 oder per E‑Mail unter [email protected] beim Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 14 zu melden.

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