Köln: Sicherheitsausstattung im Kalk-Tunnel wird bis Sommer getestet

Zoobrücke - Kölner-Seilbahn - Köln-Deutz/Neustadt-NordFoto: Zoobrücke (Köln-Deutz/Neustadt-Nord), Urheber: D-Kuru/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 AT)

Die Stadt Köln gab bekannt, dass der Kalk-Tunnel bis zum Ende Sommer 2019 ausgiebig getestet wird. Zuvor fanden andere Arbeiten an der Brücke in der Richtung Zoobrücke statt.

Nachdem im Tunnel Kalk bereits vor Weihnachten alle drei Fahrspuren in Richtung Autobahnkreuz Köln-Ost wieder freigegeben werden konnten, stehen auch in Richtung Zoobrücke ab sofort alle drei Spuren wieder zur Verfügung. Der Rückbau der Baustelleneinrichtung in der oberen Tunnelröhre nach Abschluss der Bauwerkssanierung ist abgeschlossen.


Nun werden in den kommenden Wochen und Monaten die Sicherheitseinrichtungen im Tunnel, beispielsweise Signalanlagen, Lautsprecher und Messgeräte, ausgiebig getestet. Die Testläufe erfolgen in mehreren Arbeitsschritten und werden voraussichtlich bis zum Sommer 2019 andauern. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, erfolgen die Tests in den Nachtstunden und an Wochenenden sowie außerhalb der Zeiten von Großveranstaltungen oder großer Ausstellungen und Messen.

Ein erster umfangreicher Test findet vom 21. bis 25. Januar 2019 statt. Die obere Tunnelröhre in Fahrtrichtung Zoobrücke bleibt darum in den vier Nächten von Montag, 21. Januar 2019, bis Freitag, 25. Januar 2019, jeweils von 22:00 bis 05:00 Uhr, komplett gesperrt. Während der Sperrzeiten werden auch die in Richtung Zoobrücke führenden Zufahrten auf die B55a vom Höhenberger Ring und von der Frankfurter Straße gesperrt. Die B55a und der Tunnel Kalk in Fahrtrichtung Autobahnkreuz Köln-Ost bleiben frei befahrbar.

Die Stadt richtet zwei Umleitungsstrecken ein: eine über Frankfurter Straße, Heidelberger Straße und Waldecker Straße zurück zur B55a. Und eine großräumige Umleitung über Frankfurter Straße, Vingster Ring, Östliche Zubringerstraße, Deutz-Kalker Straße, Gummersbacher Straße und Straße des 17. Juni wieder auf die B55a.


Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau bittet um Verständnis für die zwingend notwendigen Tests an den Sicherheitseinrichtungen. Im laufenden Betrieb der Sanierung des Tunnels konnten diese Arbeiten nicht vorgenommen werden.


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