Köln: Taxi­fah­rer geprellt und mit Pfef­fer­spray besprüht

Uber - Taxi - Auto - Uber-Taxi - Parkplatz - Bäume - PkwFoto: Ein Uber-Taxi, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Am frü­hen Mitt­woch­mor­gen haben fünf als „18 – 22-jäh­rig” Beschrie­be­ne einen Taxi­fah­rer im rechts­rhei­ni­schen Vingst um sei­nen Lohn betrogen.

Das Quin­tett flüch­te­te am Hal­te­punkt Ost­hei­mer Stra­ße Höhe Wald­stra­ße aus dem Groß­raum­ta­xi, ohne die Fahrt­kos­ten ent­rich­tet zu haben. Einer der Unbe­kann­ten sprüh­te dem 56-Jäh­ri­gen dabei Pfef­fer­spray ins Gesicht.

Nach­dem der spä­te­re Geschä­dig­te sei­ne Fahr­gäs­te gegen 3.30 Uhr am Wil­ly-Brandt-Platz in Deutz auf­ge­nom­men hat­te, war er – nach einem Zwi­schen­stopp an einer Tank­stel­le an der Deutz-Kal­ker Stra­ße – gegen 3.45 Uhr am Ziel­ort ange­langt. Dort stie­gen die fünf jun­gen Män­ner aus und ent­fern­ten sich flucht­ar­tig in Rich­tung Heß­hof­platz. Zuvor sprüh­te einer der Ver­däch­ti­gen dem Fah­rer noch Reiz­stoff ins Gesicht und ließ den Köl­ner leicht ver­letzt zurück.

Einen der Flüch­ti­gen beschrieb der Geschä­dig­te gegen­über Poli­zis­ten als „ganz schwarz geklei­de­ten Schwar­zen, der gutes Deutsch sprach”. Die­ser Ver­däch­ti­ge habe kinn­lan­ge, schwar­ze, leicht locki­ge Haa­re gehabt. Einer sei­ner Kom­pli­zen habe einen dunk­len Sport­an­zug getra­gen. Ein wei­te­rer, „sehr klei­ner und sport­lich wir­ken­der” Mit­tä­ter habe ein „asia­ti­sches Erschei­nungs­bild” gehabt. Bei einem der Män­ner, der eine Kapu­zen­ja­cke trug, fiel dem Köl­ner des­sen schma­le Sta­tur und sein „dün­nes Gesicht” auf. Außer­dem sei ein wei­te­rer, sport­lich wir­ken­der Schwar­zer mit „gro­ßem Gesicht und gro­ßer Nase” dabei gewesen.

Das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 56 hat die Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung und des Betrugs gegen das Quin­tett auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den drin­gend um Hin­wei­se gebe­ten unter Tel.-Nr. 0221 229–0 oder per E‑Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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