Köln: Vier Zeu­gen stel­len gemein­sam poli­zei­be­kann­te Diebe

Polizei - Uniform - PolizistFoto: Polizei, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Dank der Hil­fe von vier enga­gier­ten Zeu­gen hat die Poli­zei Köln zwei aus Alge­ri­en stam­men­de Män­ner nach einem Dieb­stahl in der Alt­stadt festgenommen.

Die zwei woh­nungs­lo­sen und poli­zei­be­kann­ten Män­ner ste­hen im Ver­dacht, den abge­stell­ten Ruck­sack einer 72 Jah­re alten Frau vor einem Super­markt in der Seve­rin­stra­ße gestoh­len zu haben. Eine Mit­ar­bei­te­rin des Mark­tes griff sich das Fahr­rad der Senio­rin, nahm damit die Ver­fol­gung der zwei Tat­ver­däch­ti­gen auf und sah, dass sie in die U‑Bahnstation „Kart­häu­ser­hof” rann­ten. Die 32-Jäh­ri­ge und zwei wei­te­re Zeu­gen stell­ten sich an den Ein- und Aus­gän­gen auf, alar­mier­ten die Poli­zei und teil­ten über Tele­fon mit, dass die bei­den mut­maß­li­chen Die­be ohne Ruck­sack wie­der aus der U‑Bahn-Hal­te­stel­le kamen.

Der Mit­ar­bei­ter eines Fri­seur­sa­lons erkann­te die Situa­ti­on, griff nun eben­falls ein und hielt den 21-Jäh­ri­gen bis zum Ein­tref­fen der Poli­zis­ten auf der Bru­no­stra­ße fest. Den 17-Jäh­ri­gen stell­ten Poli­zis­ten am „Kar­täu­ser­hof”. Den Ruck­sack fan­den die Poli­zis­ten in der U‑Bahn-Sta­ti­on und gaben ihn der bestoh­le­nen Senio­rin zurück. Bei­de Tat­ver­däch­ti­gen haben kei­nen aktu­el­len Auf­ent­halts­sta­tus in Deutsch­land und sol­len noch heu­te einem Haft­rich­ter vor­ge­führt werden.

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