Köln: Zeu­gen stel­len Tat­ver­däch­ti­gen nach Raub auf 79-Jährige

Senioren - Fußgängerzone - Rentner - Öffentlichkeit - PersonenFoto: Senioren in einer Fußgängerzone, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Dank auf­merk­sa­mer Zeu­gen haben Poli­zis­ten am Mitt­woch­nach­mit­tag einen Räu­ber in Köln-Mari­en­burg festgenommen.

Der 27-Jäh­ri­gen soll eine Senio­rin an der Bon­ner Straße/Leyboldstraße zu Boden gesto­ßen und ihr die Hand­ta­sche ent­ris­sen haben. Der pol­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge hat kei­nen fes­ten Wohn­sitz in Deutsch­land und soll noch heu­te einem Haft­rich­ter vor­ge­führt werden.

Nach ers­ten Ermitt­lun­gen soll der 27-Jäh­ri­ge gegen 14:30 Uhr die Hand­ta­sche der 79-Jäh­ri­gen gepackt und der­art fest dar­an gezo­gen haben, dass der Tra­ge­rie­men riss. Mit der Beu­te flüch­te­te er in Rich­tung Gaedestraße.

Ein Ehe­paar beob­ach­te­te aus ihrem Auto her­aus den Raub. Der 45-Jäh­ri­ge Fah­rer nahm umge­hend die Ver­fol­gung des Räu­bers auf, wäh­rend sich eine 44 Jah­re alte Frau um die Ver­letz­te kümmerte.

In der Gaede­stra­ße sah der Zeu­ge, wie der 27-Jäh­ri­ge die Hand­ta­sche auf den Boden warf und auf das Gelän­de einer dor­ti­gen Fir­ma rann­te. Der fir­men­ei­ge­ne Wach­dienst über­nahm die wei­te­re Ver­fol­gung, stopp­te die Flucht des alko­ho­li­sier­ten Polen und über­gab ihn an die Polizei.

Ein Alko­hol­test ergab bei ihm einen Wert von 2,6 Pro­mil­le. Im Poli­zei­ge­wahr­sam wur­de ihm auf Anord­nung einer Rich­te­rin eine Blut­pro­be ent­nom­men. Ret­tungs­kräf­te brach­ten die ver­letz­te Senio­rin zur sta­tio­nä­ren Behand­lung in ein Krankenhaus.

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