Köln: Zwei Hoch­zeits­kor­sos auf der Zoo­brü­cke und Buch­heim gestoppt

Zoobrücke - Konrad-Adenauer-Ufer - Kölner Dom - Köln-AgnesviertelFoto: Sicht auf die Straße Konrad-Adenauer-Ufer von der Zoobrücke aus (Köln-Agnesviertel)

Die Poli­zei Köln muss­te am ver­gan­ge­nen Sonn­tag zwei ver­schie­de­ne Hoch­zeits­kor­sos stop­pen. Einen auf der Zoo­brü­cke und wenig spä­ter in Buch­heim. Die Poli­zei rät zur Vernunft.

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de hat die Poli­zei erneut deut­lich gemacht, dass ver­kehrs­ge­fähr­den­de Hoch­zeits­kor­sos auf öffent­li­chen Stra­ßen unan­ge­neh­me Fol­gen für die Betei­lig­ten haben. Poli­zis­ten beschlag­nahm­ten sechs Füh­rer­schei­ne. Poli­zei­di­rek­tor Gere­on Eich macht deut­lich: „Auf öffent­li­chen Stra­ßen haben Fei­ern nichts zu suchen. Wer ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer durch Brems­ma­nö­ver, Feu­er­werk oder Tan­zen auf der Fahr­bahn gefähr­det, muss damit rech­nen, dass die Poli­zei nicht nur den Füh­rer­schein der Betei­lig­ten beschlag­nahmt. Je nach Gefähr­dung wer­den wir auch das Auto beschlag­nah­men. Auf jeden Fall wer­den die Poli­zis­ten Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­lei­ten, die vor einem Gericht enden können”.

Hoch­zeits­kor­so auf der Köl­ner Zoobrücke:

Allei­ne am ver­gan­ge­nen Sonn­tag hat­te die Poli­zei Köln mit zwei Hoch­zeits­kor­sos zu tun. Eine Hoch­zeits­ge­sell­schaft fuhr gegen 15:10 Uhr im Auto­kor­so über „rote” Ampeln und brach­te den Ver­kehr auf der Zoo­brü­cke zum Erlie­gen, um sich unge­stört vor dem Köl­ner Pan­ora­ma zu foto­gra­fie­ren. Die­ser gefähr­li­che Ein­griff in den Stra­ßen­ver­kehr ende­te für sechs Auto­fah­rer auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft mit der Sicher­stel­lung ihrer Führerscheine.

Hoch­zeits­kor­so in Köln-Buchheim:

Kei­ne ein­ein­halb Stun­den spä­ter stopp­te die Poli­zei in Buch­heim einen ande­ren Hoch­zeits­kor­so. Dort sol­len Hoch­zeits­gäs­te gegen 16.25 Uhr die Frank­fur­ter Stra­ße teil­wei­se blo­ckiert und ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern mit Rauch­bom­ben und Feu­er­werks­kör­pern die Sicht genom­men haben.

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