Köln: Zwei Raubüberfalle auf Senioren am Dienstag in Köln-Porz

Senioren - Fußgängerzone - Rentner - Öffentlichkeit - PersonenFoto: Senioren in einer Fußgängerzone, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Am Dienstag haben Unbekannte in Köln-Porz innerhalb von fünf Stunden zwei Seniorinnen auf offener Straße überfallen.

In beiden Fällen hatten es die Verdächtigen auf die Handtaschen der Kölnerinnen abgesehen. Eine Ermittlungsgruppe prüft derzeit, ob zwischen den ähnlichen Taten ein Zusammenhang besteht. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 14 unter der 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

Beim ersten Überfall gegen 16:50 Uhr rempelten vier junge Männer eine 68-jährige Fußgängerin auf dem Fußweg am Friedrich-Ebert-Ufer in Höhe der Steinstraße von hinten an und entrissen ihr die Handtasche. Ein Zeuge, der durch die Hilferufe der Überfallenen auf das flüchtende Quartett aufmerksam wurde, konnte einen der Verdächtigen zunächst festhalten. Als die Begleiter jedoch ein Messer sowie eine schwarze Schusswaffe zogen und auf den 56-Jährigen richteten, ließ dieser den Unbekannten wieder los. Die vier circa 16 bis 18 Jahre alten Verdächtigen waren dunkel gekleidet und trugen Basecaps. Einer trug unter einer dunklen Jacke einen roten Pullover. Die Zeugen beschrieben die Jugendlichen als Araber, die gepflegt aussahen und sportliche Staturen hatten. Drei waren circa 1,75 Meter groß. Der Vierte war etwa einen Kopf kleiner.

Im zweiten Fall gegen 21:50 Uhr auf der Bennauerstraße rissen zwei zwischen 15 und 17 Jahre alten Jugendliche eine 72-Jährige bei dem Versuch zu Boden, ihre Handtasche zu rauben. Die schlanken und dunkel gekleideten Verdächtigen flüchteten ohne Beute zu Fuß in Richtung Rhein. Einer trug eine schwarze Daunenjacke. Einer war circa 1,75 Meter groß, der andere 1,65 Meter. Die Seniorin zog sich beim Sturz eine Kopfverletzung zu.

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