Lever­ku­sen: Inten­siv­tä­ter nach Mes­ser­stich in Kli­nik eingewiesen

Krankenhaus - Patientenbett - Krankenbett - Patient - Person - Tropf - Zimmer - KissenFoto: Sicht auf eine Patientin im Krankenhaus, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ein 20 Jah­re alter Lever­ku­se­ner soll einem 19-Jäh­ri­gen in einer Lever­ku­se­ner Woh­nung im Orts­teil Wies­dorf eine Stich­ver­let­zung zuge­fügt haben.

Die­ser bei der Poli­zei Köln als Inten­siv­straf­tä­ter geführ­te Mann ist ver­däch­tig, den 20-Jäh­ri­gen zuvor mit drei Kom­pli­zen beraubt zu haben. Er wur­de in eine Kli­nik ein­ge­wie­sen, wo Poli­zis­ten ihn festnahmen.

Einer der Kom­pli­zen soll den 20-Jäh­ri­gen mit dem Ver­spre­chen zu der Woh­nung an der Wei­her­stra­ße gelockt haben, ihm Geld­schul­den zurück­zu­zah­len. In der Woh­nung hät­ten ihn die vier mut­maß­li­chen Räu­ber erwar­tet und unter Vor­halt eines Mes­sers zur Her­aus­ga­be sei­ner EC-Kar­te gezwun­gen, mit der zwei von ihnen an einem Auto­ma­ten eine vier­stel­li­ge Bar­geld­sum­me abho­ben hätten.

Beim Flucht­ver­such aus der Woh­nung sei es zu dem blu­ti­gen Geran­gel mit dem Mes­ser­trä­ger gekom­men, bei dem das Raub­op­fer eben­falls leicht ver­letzt wur­de. Die Staats­an­walt­schaft Köln hat einen Haft­be­fehl gegen den Schwer­ver­letz­ten wegen des Ver­dachts des schwe­ren Rau­bes beantragt.

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