NRW: 230 Mas­ken­pflicht-Ver­stö­ße pro Tag an Bahnhöfen

Hauptbahnhof - Duisburg - DB - Duisburg - Bahnhof - Fahrräder - City Döner - Wurststand - Deutsche BahnFoto: Duisburg Hauptbahnhof (Haupteingang)

Die Bun­des­po­li­zei hat an den Bahn­hö­fen in Nord­rhein-West­fa­len in den ver­gan­ge­nen vier Mona­ten rund 27.600 Ver­stö­ße festgestellt.

„Das sind täg­lich rund 230 Ver­stö­ße”, sag­te Jens Flö­ren, Spre­cher der Bun­des­po­li­zei in NRW, der „Rhei­ni­schen Post” (Diens­tags­aus­ga­be). „Davon wird täg­lich im Durch­schnitt in 16 Fäl­len ein Bericht bezie­hungs­wei­se eine Anzei­ge an das zustän­di­ge Ord­nungs­amt erfor­der­lich”, so Flö­ren. Die Bun­des­po­li­zei erfasst die Ver­stö­ße gegen die Mas­ken­pflicht erst seit dem 13. Sep­tem­ber 2020.

Die Bun­des­po­li­zis­ten haben es bei ihren Ein­sät­zen in den Bahn­hö­fen auch regel­mä­ßig mit Coro­na-Skep­ti­kern zu tun. Sie wür­den „belei­digt, bespuckt und atta­ckiert”, sag­te Flö­ren. Wie in vie­len ande­ren öffent­li­chen Berei­chen müs­sen wegen der Pan­de­mie der­zeit auch in Bahn­hö­fen und in Zügen ent­spre­chen­de Mas­ken getra­gen wer­den. Um dar­auf auf­merk­sam zu machen, fan­den am 24. August 2020, am 24. Novem­ber 2020 und am 07. Dezem­ber 2020  lan­des- und bun­des­wei­te „Signal­ta­ge Mas­ken­pflicht” statt, bei denen öffent­lich wirk­sam und mit Groß­auf­ge­bo­ten kon­trol­liert wur­de. Dabei gab es an NRW-Bahn­hö­fen laut Bun­des­po­li­zei zusam­men­ge­rech­net 3.462 Ahndungen.

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