NRW: Cyber-Kri­mi­na­li­tät im Bun­des­land steigt deutlich

Tastatur - Hände - Finger - Notebook - Laptop - TastenFoto: Sicht auf eine Tastatur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

In Nord­rhein-West­fa­len haben die Fäl­le von Cyber­kri­mi­na­li­tät in den ers­ten zehn Mona­ten 2020 im Ver­gleich zum Vor­jahr um 27 Pro­zent zugenommen.

Das Pro­blem sei viel grö­ßer als ange­nom­men, sag­te NRW-Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul dem Inter­net­por­tal der „Neu­en West­fä­li­schen”. Eine Bekämp­fung sei „wahn­sin­nig schwer”, aber unglaub­lich wich­tig, da die Angrif­fe sehr viel­sei­tig und kom­pli­ziert sei­en. „Die meis­ten Fäl­le ken­nen wir gar nicht”, so der Innenminister.

Reul zeig­te sich besorgt, dass die­se neue Bedro­hung vor allem von Unter­neh­men im Klein- und Mit­tel­stand sowie von der öffent­li­chen Hand nicht ernst genug genom­men wer­de. Bei den Sicher­heits­pro­gram­men sei „noch viel Luft nach oben”, so der Minis­ter. Die­se Form der Kri­mi­na­li­tät sei viel kom­pli­zier­ter und gefähr­li­cher und wer­de oft unter­schätzt. Jeden Tag kön­ne es zu neu­en Fäl­len kom­men, so Reul. Zuletzt hat­te es unter ande­rem auch Hacker-Angrif­fe auf Berei­che der Medi­en­bran­che gegeben.

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