NRW: Drei neue Öko-Modellregionen für das Bundesland

Hochhaus - Wiese - Blumen - Friedensstraße - Mühlenweg - Frankfurter Straße - Köln-Urbach/Elsdorf-PorzFoto: Hochhaus in der Nähe der Friedensstraße (Köln-Urbach/Elsdorf)

Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologischen Landbau zu betreiben.

Aktuell liegt der Anteil bei gut sechs Prozent. Geschätzt 20 Prozent des gesamtdeutschen Umsatzes mit Biolebensmitteln, rund drei Milliarden Euro, werden in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Mit drei neuen Öko-Modellregionen will das Land den Anteil des Ökolandbaus weiter steigern und Anreize zur Umstellung von landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen der Verarbeitung und des Handels setzen.

Der neue Förderwettbewerb adressiert gezielt die kommunale Ebene. Ziel ist unter anderem die Erweiterung und stärkere Vernetzung von Verarbeitungs- und Vermarktungsmöglichkeiten, etwa im Lebensmittelhandwerk, Handel, in der Gastronomie oder in öffentlichen Kantinen. Durch eine bessere Erschließung regionaler Absatzpotentiale soll das Interesse an einer Umstellung und damit langfristig der Anteil an ökologisch bewirtschafteter Fläche in Nordrhein-Westfalen steigen.

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