NRW: Mehr als eine Mil­li­on unge­nutz­te Impf­do­sen an Bund zurück

Impfzentrum - Coronavirus - Termin nur mit Terminbestätigung - Januar 2021Foto: Impfzentrum mit dem Hinweis "Zutritt nur mit Terminbestätigung", Urheber: dts Nachrichtenagentur

NRW will laut eines Berichts rund 1,05 Mil­lio­nen Impf­stoff­do­sen an den Bund zurück­ge­ben, weil sie im Land nicht ver­impft wer­den können.

922.400 Impf­stoff­do­sen Astra­ze­ne­ca und 125.200 Impf­stoff­do­sen John­son & John­son aus dem Lan­des­la­ger sei­en zur Rück­füh­rung ange­mel­det, zitiert die „Welt” (Sams­tag­aus­ga­be) aus dem NRW-Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um. Das Minis­te­ri­um reagier­te damit auf eine Abfra­ge des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums. Recht­li­cher Eigen­tü­mer der Coro­na-Impf­stof­fe, die in den Län­dern ver­impft wer­den, ist der Bund.

Bis­lang sei­en kei­ne in den Lagern des Lan­des ver­wahr­ten Impf­stof­fe ver­fal­len, sag­te eine Spre­che­rin. Anders sieht es bei Impf­stof­fen aus, die bereits dezen­tral in den Impf­zen­tren gela­gert wür­den. Dort sei bei 350 Impf­do­sen die Halt­bar­keit abge­lau­fen, sie müss­ten ent­sorgt werden.

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