NRW: Raz­zi­en wegen Rechts­ex­tre­mis­mus inner­halb der Polizei

Polizeiauto - Polizeifahrzeug - Polizei - Bundespolizei - Domplatte - Kölner Dom - Köln Hauptbahnhof - Köln-InnenstadtFoto: Polizeifahrzeug auf der Domplatte (Köln-Innenstadt), Urheber: dts Nachrichtenagentur

In der nord­rhein-west­fä­li­schen Poli­zei wer­den meh­re­re Per­so­nen ver­däch­tigt, in rechts­ex­tre­men Chat-Grup­pen aktiv gewe­sen zu sein.

Ins­ge­samt sei­en 34 Poli­zei­dienst­stel­len und Pri­vat­woh­nun­gen in Duis­burg, Essen, Moers, Mül­heim und Ober­hau­sen durch­sucht wor­den, teil­te das NRW-Innen­mi­nis­te­ri­um am Mitt­woch mit. Die Durch­su­chungs­be­schlüs­se rich­te­ten sich dem­nach gegen Polizisten.

Ihnen wer­de vor­ge­wor­fen, rechts­ex­tre­mis­ti­sche Pro­pa­gan­da in pri­va­ten Chat­grup­pen ver­sen­det und emp­fan­gen zu haben. Betrof­fen sei­en 29 Beam­te. Gegen alle wur­den Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eröff­net, 14 davon mit dem Ziel der Ent­fer­nung aus Dienst. Ein straf­recht­li­cher Tat­ver­dacht bestehe bei elf Beam­ten, so das Minis­te­ri­um wei­ter. Alle sei­en sofort sus­pen­diert worden.

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