Köln: Info­abend des Pfle­ge­kin­der­diens­tes für inter­es­sier­te Eltern

Frauen - Mütter - Kinderwagen - Kleinkinder - Park - Weg - BäumeFoto: Sicht auf Mütter mit Kleinkindern, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Vie­le Men­schen haben die Vor­stel­lung, ein Pfle­ge­kind sei nur vor­über­ge­hend in einer Pfle­ge­fa­mi­lie untergebracht.

Die Fami­lie müss­te damit rech­nen, das Kind von heu­te auf mor­gen wie­der abge­ben zu müs­sen. Aber wie ist es tat­säch­lich, war­um wer­den die­se Kin­der in frem­den Fami­li­en unter­ge­bracht und wie sehen ihre Per­spek­ti­ven aus?

Am Diens­tag, den 08. Okto­ber 2019 von 19:30 bis 21:00 Uhr lädt der Pfle­ge­kin­der­dienst in Koope­ra­ti­on mit dem Fami­li­en­bil­dungs­werk und dem Fami­li­en­fo­rum Agnes­vier­tel zu einem Infor­ma­ti­ons­abend in der Wei­ßen­burg­stra­ße 14, in 50670 Köln, ein. Inter­es­sier­te erhal­ten einen Ein­blick und kön­nen so ein­schät­zen, ob die Auf­nah­me eines Pfle­ge­kin­des für sie eine Mög­lich­keit wäre. Die Stadt Köln ist immer auf der Suche nach neu­en Pfle­ge­el­tern und ‑fami­li­en. Der­zeit leben 650 Pfle­ge­kin­der in 540 Pfle­ge­fa­mi­li­en im Stadtgebiet.

Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, es wird aber um Anmel­dung gebe­ten per E‑Mail oder tele­fo­nisch unter 0221/ 77 53 460.

Grund­sätz­lich kön­nen ver­hei­ra­te­te und nicht­ver­hei­ra­te­te sowie gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re, aber auch Ein­zel­per­so­nen – mit oder ohne eige­ne Kin­der – Pfle­ge­fa­mi­lie wer­den. Um ein Pfle­ge­kind auf­neh­men zu kön­nen, ist kei­ne päd­ago­gi­sche Berufs­aus­bil­dung nötig.

Wich­tig sind die Freu­de am Zusam­men­le­ben mit Kin­dern und die Bereit­schaft, sie im Fami­li­en­kreis auf­zu­neh­men. Erfah­run­gen im Umgang mit Kin­dern, Geduld, Zeit und Belast­bar­keit sind zudem wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen. Denn einem frem­den Kind ein neu­es Zuhau­se zu geben, in der eige­nen Fami­lie auf­zu­neh­men und zu erzie­hen, erfor­dert Ver­ant­wor­tung und gro­ßen Einsatz.

Der Pfle­ge­kin­der­dienst des Jugend­am­tes der Stadt Köln beglei­tet und unter­stützt die­se Kin­der und Fami­li­en unter ande­rem mit regel­mä­ßi­gen inten­si­ven Beratungsgesprächen.

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