NRW: Schul­mi­nis­te­rin schließt Abitur-Ver­schie­bung nicht aus

Schultor - Schloss - Kette - Schulhof - Schule - Türklinke - Türgriff - SchulgeländeFoto: Abgeschlossenes Schultor, Urheber: dts Nachrichtenagentur

NRW-Schul­mi­nis­te­rin Yvonne Gebau­er sieht trotz des ver­schärf­ten Lock­downs gute Chan­cen für fai­re und ver­gleich­ba­re Abschlüsse.

„Es ist mein Ziel und wir haben alle Chan­cen, dass wir auch in die­sem Jahr zu guten und fai­ren Abschluss- und Abitur­prü­fun­gen auf der Basis von Prü­fun­gen kom­men, die dann aller­orts aner­kannt wer­den”, sag­te Gebau­er der „Rhei­ni­schen Post” (Sams­tag­aus­ga­be). Der Start der Abschluss­prü­fun­gen sei bereits um neun Tage ver­scho­ben, damit kön­ne der Zeit­plan für das Zen­tral-Abitur zur­zeit noch ein­ge­hal­ten wer­den: „Ich kann aber auch nicht aus­schlie­ßen, dass wir die Prü­fun­gen noch ein­mal wei­ter ver­schie­ben müs­sen, soll­te sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen nicht ver­bes­sern und die Vor­be­rei­tung der Abschluss­klas­sen dar­un­ter lei­den”, so Gebauer.

Auf die Fra­ge, ob dies einen Ver­zicht auf die Oster­fe­ri­en bedeu­ten könn­te, sag­te die Minis­te­rin: „Wir haben im Minis­te­ri­um ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en für das zwei­te Schul­halb­jahr erar­bei­tet und wer­den die­se in den kom­men­den Tagen mit allen Betei­lig­ten bespre­chen”. Sie peilt an, die Schu­len von Febru­ar an wie­der zu öff­nen. „Eine schlich­te Fort­set­zung des Distanz­un­ter­richts in sei­ner jet­zi­gen Form ist nach dem 31. Janu­ar schwer vor­stell­bar. In wel­cher Form und mit wel­chen Prä­senz-Antei­len müs­sen wir sehen”, sag­te die Libe­ra­le der „Rhei­ni­schen Post”.

Wenn es im Febru­ar zu Locke­run­gen kom­me, dann sei­en die Schu­len von Anfang an dabei. Man müs­se wie­der Türen öff­nen für das sozia­le Mit­ein­an­der und für mehr Anwe­sen­heits­zei­ten von Schü­lern in den Schu­len. Wie das gehen kön­ne, sei abhän­gig vom Infek­ti­ons­ge­sche­hen: „Das kann ein rol­lie­ren­des Ver­fah­ren wie nach den Oster­fe­ri­en im ver­gan­ge­nen Jahr sein, als die Jahr­gangs­stu­fen abwech­selnd unter­rich­tet wur­den, aber auch ande­re Wech­sel­mo­del­le sind mög­lich”. Unter den ers­ten soll­ten die jüngs­ten Schü­ler und die För­der­schul­kin­der sein. Zu erör­tern sei dies auch noch mit den Schul­lei­tun­gen, Eltern, Leh­rern und Schülern.

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