Bay­ern: Daten-Sam­mel­wut von Inter­net­platt­for­men beschränken

Google Nexus 5 - Smartphone - Google ChromeFoto: Android-Smartphone mit Google Chrome im Vordergrund (Google Nexus 5)

Bay­ern will den Daten­schutz im Inter­net stär­ken und hat auf der Jus­tiz­mi­nis­ter­kon­fe­renz einen ent­spre­chen­den Antrag eingebracht.

Das berich­tet der „Spie­gel” in sei­ner neu­en Aus­ga­be. Dar­in heißt es, „unver­zicht­ba­re digi­ta­le Diens­te” wie Such­ma­schi­nen oder sozia­le Medi­en „dürf­ten nicht an die umfang­rei­che Preis­ga­be per­sön­li­cher Daten gebun­den sein”. Daher will das baye­ri­sche Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um prü­fen las­sen, wie das mas­si­ve Sam­meln und Zusam­men­füh­ren von Nut­zer­da­ten, etwa durch „mono­pol­ar­ti­ge Platt­for­men”, beschränkt wer­den kann.

„Auch wer kein glä­ser­ner Nut­zer sein möch­te, muss Zugang zu der für das All­tags­le­ben not­wen­di­gen digi­ta­len Infra­struk­tur haben”, begrün­det Bay­erns Jus­tiz­mi­nis­ter Georg Eisen­reich den Vorstoß.

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