BMG: Impf­stoff-Lie­fe­run­gen wei­ter sehr schwankungsanfällig

Impfpass - Impfausweis - Impfungen - COVID-19 - Coronavirus - Comirnaty - Februar 2021 - BonnFoto: Impfausweis mit aktueller Impfung gegen das Coronavirus (Bonn), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Deutsch­land muss wei­ter Tag für Tag ban­gen, wel­che Impf­stoff­men­gen tat­säch­lich von den vier zuge­las­se­nen Her­stel­lern ange­lie­fert werden.

In der letz­ten Woche waren es ins­ge­samt 6,50 Mil­lio­nen Dosen und damit mehr als jemals zuvor, aber wie es wei­ter­geht ist unge­wiss. Laut neu­er Lie­fer­pro­gno­sen mit Stand Diens­tag könn­ten in der kom­men­den 27. Kalen­der­wo­che sogar fast 12 Mil­lio­nen Dosen ankom­men, dar­un­ter über 5 Mil­lio­nen von Astra­ze­ne­ca. Ob das wirk­lich klappt, ist aber ungewiss.

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um weist auf die „Unsi­cher­hei­ten” hin und schreibt die ent­spre­chen­de Lie­fer­pro­gno­se vor­sichts­hal­ber nur in Klam­mern. Für die vier Wochen danach, also bis Anfang August, lie­gen nur Pro­gno­sen der ande­ren drei zuge­las­se­nen Her­stel­ler vor, jeweils im Umfang von um die 4 bis 5 Mil­lio­nen Dosen. Damit wären im Durch­schnitt rund 615.000 Imp­fun­gen täg­lich mög­lich, aktu­ell sind es im Wochen­mit­tel etwas über 800.000.

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