EMA: EU-Zulas­sung für Astra­ze­ne­ca-Impf­stoff beantragt

Corona-Impfzentrum - Impfung - Coronavirus - Eishalle - Dezember 2020Foto: Corona-Impfzentrum in einer Eishalle im Dezember 2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Phar­ma­kon­zern Astra­ze­ne­ca hat bei der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel-Agen­tur eine Markt­zu­las­sung beantragt.

Das teil­te die EMA am Diens­tag mit. Dem­nach soll die Prü­fung in einem beschleu­nig­ten Zeit­rah­men durch­ge­führt wer­den. Eine Ent­schei­dung des zustän­di­gen Aus­schus­ses für Human­arz­nei­mit­tel könn­te am 29. Janu­ar 2021 getrof­fen wer­den. Vor­aus­set­zung sei, dass die vor­ge­leg­ten Daten zur Qua­li­tät, Sicher­heit und Wirk­sam­keit des Impf­stoffs den Zulas­sungs­kri­te­ri­en ent­spre­chen, so die EMA. Zuletzt war der Astra­ze­ne­ca-Impf­stoff unter ande­rem bereits in Groß­bri­tan­ni­en zuge­las­sen worden.

In der EU gibt es bis­her Geneh­mi­gun­gen für die Wirk­stof­fe von Biontech/Pfizer sowie Moder­na. Im Gegen­satz zu mRNA-Impf­stof­fen lässt sich der Astra­ze­ne­ca-Impf­stoff güns­ti­ger und schnel­ler pro­du­zie­ren. Er muss auch nicht extrem kalt gela­gert wer­den. Bei den Anga­ben zur Effek­ti­vi­tät des Wirk­stoffs gibt es noch eini­ge Unklarheiten.

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