FDP: Mas­ken­pflicht für Flug­ver­kehr wird gestrichen

Passagiere - Flugzeug - SitzeFoto: Passagiere eines Flugzeugs, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Auf Druck der FDP wird die ursprüng­lich geplan­te Mas­ken­pflicht im Flug­ver­kehr wie­der aus dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz gestrichen.

Das berich­tet das „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Diens­tag­aus­ga­ben) unter Beru­fung auf Koali­ti­ons­krei­se. Statt­des­sen wur­de zwi­schen SPD, Grü­nen und FDP ver­ein­bart, dass Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach eine Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge bekommt, um die Mas­ken­pflicht in Flug­zeu­gen per Ver­ord­nung erlas­sen zu kön­nen. Eine Ver­ord­nung benö­tigt aber die Zustim­mung aller Res­sorts, also auch der FDP-geführ­ten Minis­te­ri­en. „Damit ist die Mas­ken­pflicht im Flug­ver­kehr de fac­to tot”, hieß es. Zudem wur­de den Anga­ben zufol­ge ver­ein­bart, dass Pati­en­ten künf­tig auch in Arzt­pra­xen FFP2-Mas­ken tra­gen müs­sen, nicht nur in Kli­ni­ken und Pflegeeinrichtungen.

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