Feu­er­wehr­ver­band: Ende von Gewalt gegen Ein­satz­kräf­te gefordert

Feuerwehrwagen - Feuerwehr - Feuerwehrmann - Einsatz - Schlauch - Feuerwehrschlauch - Löschfahrzeug - Straße - Gebäude - SchildFoto: Feuerwehr im Einsatz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach den Aus­schrei­tun­gen von Links­extre­mis­ten in Leip­zig und bun­des­wei­ten Angrif­fen auf Poli­zis­ten und Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr in der Sil­ves­ter­nacht for­dert der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band ein Ende der Gewalt-Eskalation.

„Stoppt den Böl­ler-Irr­sinn: Das sind Brand­an­schlä­ge auf unse­re Demo­kra­tie”, sag­te DFV-Vize­chef Lars Osch­mann der „Bild-Zei­tung” (Frei­tags­aus­ga­be). Fast täg­lich wür­den „in Deutsch­land Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­ge im Ein­satz tät­lich oder ver­bal ange­grif­fen und in ihrer Arbeit behindert.”

Die Zahl der Über­grif­fe näh­me seit Jah­ren zu. „Ein­satz­kräf­te wur­den bespuckt, mit Böl­lern bewor­fen und mit Waf­fen bedroht. Die wei­te­re Eska­la­ti­on der Gewalt gegen Ein­satz­kräf­te muss unbe­dingt ver­hin­dert wer­den: Jeder Angriff ist einer zu viel”, so der DFV-Vize­chef weiter.

Beson­ders dra­ma­tisch sei: Die Anzahl der bekannt gewor­de­nen Angrif­fe sei zwar zurück­ge­gan­gen, aber die „Schwe­re vie­ler Angrif­fe nimmt jedoch zu – sei es mit dem Über­gie­ßen mit brenn­ba­rer Flüs­sig­keit oder die direk­te Bedro­hung mit Schreck­schuss­pis­to­len”, sag­te Osch­mann der „Bild-Zei­tung”. Dies schei­ne unab­hän­gig von Sil­ves­ter mitt­ler­wei­le All­tag zu sein.

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