Frank­furt: Tat­ver­däch­ti­ger nach Gleis-Atta­cke kommt in Psychiatrie

Betreuung - Unfallbetreuung - Deutsche Bahn - Weste - Frankfurt Hauptbahnhof - Gleis-Attacke - Juli 2019 - FrankfurtFoto: Unfallbetreuung am Frankfurter Hauptbahnhof nach der Gleis-Attacke (Frankfurt), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach der töd­li­chen Gleis-Atta­cke am Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof von Ende Juli kommt der Tat­ver­däch­ti­ge in ein psych­ia­tri­sches Krankenhaus.

Der Haft­be­fehl sei in einen Unter­brin­gungs­be­fehl umge­wan­delt wor­den, teil­te die Staats­an­walt­schaft am Don­ners­tag mit. Einem Gut­ach­ter zufol­ge lei­de der Mann an einer Schi­zo­phre­nie. Man gehe von einer „erheb­lich ver­min­der­ten Ein­sichts- und Steue­rungs­fä­hig­keit” aus, hieß es.

Der 40-jäh­ri­ge Eri­tre­er hat­te am 29. Juli 2019 im Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof am Gleis 7 zunächst eine 40-jäh­ri­ge Mut­ter und ihren acht­jäh­ri­gen Sohn vor einen ein­rol­len­den ICE auf die Glei­se gesto­ßen. Wäh­rend die Mut­ter sich auf einen Fuß­weg zwi­schen Gleis 7 und 8 ret­ten konn­te, wur­de ihr Kind vom Zug erfasst und ver­starb noch vor Ort.

Die Mut­ter erlitt einen schwe­ren Schock, ihre kör­per­li­chen Ver­let­zun­gen waren weni­ger gra­vie­rend. Im Anschluss hat­te der Täter zudem ver­sucht, eine 78-jäh­ri­ge Frau auf die Glei­se zu sto­ßen. Dies gelang jedoch nicht.

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