Kli­ma­schutz: SPD will Prei­se im Nah­ver­kehr senken

Kölner Verkehrs-Betriebe - KVB - Straßenbahn - Regenbogenfarbe - Christopher Street Day - CSD - Das ist Köln - Kampagne 2019Foto: Beklebte Straßenbahn in Regenbogenfarbe der KVB zum Christopher Street Day, Urheber: Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Im Zuge der Kli­ma­of­fen­si­ve der Bun­des­re­gie­rung plant die SPD, die Kos­ten des Nah­ver­kehrs dras­tisch zu senken. 

„Wir wol­len, dass jede und jeder flä­chen­de­ckend mit Bus und Bahn zu bezahl­ba­ren Prei­sen, egal ob in der Groß­stadt oder auf dem Land, unter­wegs sein kann”, heißt es in dem Ent­wurf einer 30-sei­ti­gen Vor­la­ge der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on zum Kli­ma­schutz, über den die „Süd­deut­sche Zei­tung” (Don­ners­tags­aus­ga­be) berichtet.

Kom­mu­nen soll­ten des­halb „bei der schritt­wei­sen Ein­füh­rung eines 365 Euro Jah­res­ti­ckets” unter­stützt wer­den, heißt es in dem Ent­wurf wei­ter. Ein sol­ches Ticket war 2012 in Wien mit Erfolg ein­ge­führt wor­den, inzwi­schen bie­ten es auch eini­ge deut­sche Städ­te an, aller­dings meist nur für Schü­ler und Auszubildende.

„Mobi­li­tät ist ein Grund­recht jedes Ein­zel­nen”, sag­te Sören Bar­tol, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on, der „Süd­deut­schen Zei­tung”. Dies dür­fe in der Kli­ma­schutz­de­bat­te „nicht unter die Räder kom­men”. Alle Men­schen müss­ten eine bezahl­ba­re kli­ma­freund­li­che Alter­na­ti­ve haben, um mobil zu blei­ben, so der SPD-Poli­ti­ker weiter.

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