Poli­tik: FDP will Kla­gen gegen Hass im Netz erleichtern

Notebooks - Computer-NutzerFoto: Sicht auf Notebook-Nutzer, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die FDP will Kla­gen gegen Hass im Netz erleichtern.

Damit Opfer die Namen von Het­zern erfah­ren kön­nen, sol­len sie einen neu­en Aus­kunfts­an­spruch bekom­men, for­der­te der FDP-Poli­ti­ker Kon­stan­tin Kuh­le in der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung”. Ein Rich­ter müss­te dann ent­schei­den, ob etwa Face­book oder Twit­ter Daten über den Nut­zer her­aus­ge­ben müssen.

„Die Bekämp­fung von Hass und Het­ze im Inter­net ist nicht allein Sache des Straf­rechts”, sag­te Kuh­le der FAZ. Er kri­ti­sier­te wei­ter: „Es ist absurd, dass ein Urhe­ber bei einer Ver­let­zung sei­nes geis­ti­gen Eigen­tums gegen den Ver­ur­sa­cher zivil­recht­lich vor­ge­hen kann, bei einer Bedro­hung von Leib und Leben aber erheb­li­chen Schwie­rig­kei­ten aus­ge­setzt ist.” Betrof­fe­ne müss­ten eine rea­lis­ti­sche Chan­ce bekom­men, um sich weh­ren zu können.

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