Poli­tik: Lin­ken-Che­fin ver­langt mehr Maß­nah­men gegen Kinderarmut

Spielendes Kind - Spiele - TischFoto: Sicht auf ein spielendes Kind, Urheber: dts Nachrichtenagentur

In der Dis­kus­si­on um Kin­der­ar­mut sieht die Par­tei­vor­sit­zen­de der Lin­ken, Kat­ja Kip­ping, drin­gen­den Handlungsbedarf.

„Um allen Kin­dern gute Teil­ha­be zu ermög­li­chen, gibt es eine gan­ze Men­ge bekann­ter Maß­nah­men, die man ein­fach mal umset­zen muss”, sag­te Kip­ping den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Frei­tags­aus­ga­ben). Dies fan­ge bei selbst­ver­ständ­li­chen Din­gen wie einem kos­ten­lo­sen Mit­tag­essen in Kitas und Schu­len an.

„Freie Fahrt in Bus und Bahn macht Kin­der und Jugend­li­che mobil, ob zur Büche­rei, zur Dis­co  oder zum Bade­see”, füg­te Kip­ping hin­zu. Sie for­der­te außer­dem eine Kin­der­grund­si­che­rung in Höhe von 600 Euro. Dass es über­haupt Kin­der­ar­mut gebe, sei eine „Ankla­ge an sämt­li­che Ver­ant­wort­li­che”, sag­te die Lin­ken-Poli­ti­ke­rin den Fun­ke-Zei­tun­gen. „Dass die Kin­der­ar­mut in unse­rem rei­chen Land nicht abnimmt, son­dern wei­ter wächst, ist eine Kata­stro­phe, die auf kei­nen Fall hin­ge­nom­men wer­den darf.”

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