RKI: Anteil der Delta­va­ri­t­an­te steigt auf 59,40 Prozent

Boson Biotech - Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card - In-Vitro-Diagnostikum - Corona-Schnelltest - Februar 2021Foto: Corona-Schnelltest Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card (Corona-Schnelltest)

Der Anteil der soge­nann­ten Delta­va­ri­an­te an den Coro­na-Neu­in­fek­tio­nen in Deutsch­land ist in der 25. Kalen­der­wo­che auf 59,40 Pro­zent gestiegen.

Das teil­te das Robert-Koch-Insti­tut am Mitt­woch mit. In der vor­he­ri­gen Woche lag der Anteil noch bei 36,7 Pro­zent, das wur­de nach­träg­lich leicht auf 36,8 Pro­zent kor­ri­giert. Damit über­nimmt die zuerst in Indi­en ent­deck­te Muta­ti­on des Coro­na­vi­rus immer mehr das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Deutschland.

Der Anteil der frü­her „bri­ti­sche” und neu­er­dings „Alpha” genann­ten Vari­an­te ging hin­ge­gen wei­ter zurück, auf nun­mehr genau ein Drit­tel. Exper­ten erwar­ten aller­dings, dass der tat­säch­li­che Anteil von „Del­ta” in der aktu­el­len 27. Kalen­der­wo­che schon viel höher ist.

Das RKI lie­fert die Daten immer mit eini­ger Ver­zö­ge­rung. Ver­mut­lich ist die Muta­ti­on auch ver­ant­wort­lich dafür, dass die tat­säch­li­chen Neu­in­fek­ti­ons­zah­len seit eini­gen Tagen wie­der etwas nach oben gehen.

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