Sor­mas: Gesund­heits­äm­ter leh­nen Coro­na-Soft­ware des Bun­des ab

Kreis Heinsberg Gesundheitsamt - Valkenburger Straße - HeinsbergFoto: Kreis Heinsberg Gesundheitsamt auf der Valkenburger Straße (Heinsberg)

Bund und Län­der wer­den ihr Ziel ver­feh­len, wonach alle Gesund­heits­äm­ter bis Ende Febru­ar eine ein­heit­li­che Coro­na-Soft­ware ein­rich­ten sollen.

Das berich­tet die „Welt am Sonn­tag”. Auch im Helm­holtz-Zen­trum für Infek­ti­ons­for­schung, das die ent­spre­chen­de Soft­ware ent­wi­ckelt, gibt es dem­nach Zwei­fel, ob der Zeit­plan noch ein­ge­hal­ten wer­den kann. Nach Anga­ben vom HZI haben der­zeit erst 239 der 375 Gesund­heits­äm­ter die Soft­ware Sor­mas ein­ge­rich­tet. Davon haben nur 84 Ämter die Soft­ware auch tat­säch­lich in Betrieb, wie eine Abfra­ge der Zei­tung bei allen 16 Bun­des­län­dern ergab.

Dem­nach hat­ten am Frei­tag mehr als 130 Gesund­heits­äm­ter noch nicht ein­mal die not­wen­di­gen Ver­trä­ge unter­zeich­net. Die Kon­takt­nach­ver­fol­gung von Infi­zier­ten ist wich­tig, um Aus­bruchs­ge­sche­hen zu kon­trol­lie­ren. Sie gilt als Bedin­gung, um restrik­ti­ve Maß­nah­men lockern zu können.

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