Poli­tik: Hen­rich­mann will Online-Ras­ter­fahn­dung gegen Rechtsextreme

Demonstration - Rechtsextreme - Menschen - Personen - Männer - Frauen - DemoFoto: Rechtsextreme auf einer Demo, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf die Syn­ago­ge in Hal­le (Saa­le) for­dert der CDU-Innen­ex­per­te Marc Hen­rich­mann eine Online-Ras­ter­fahn­dung im Kampf gegen Rechts­ex­tre­mis­mus in Deutschland.

„Extre­mis­ten von rechts und links, Straf­tä­ter und Isla­mis­ten dür­fen sich auch im Netz nicht eine Sekun­de sicher füh­len. Dafür müs­sen unse­re Sicher­heits­be­hör­den auf der Höhe der Zeit sein. Mit einer digi­ta­len Schlei­er­fahn­dung und einem Daten­schutz, der kei­ne Rück­sicht auf Kri­mi­nel­le nimmt”, sag­te Hen­rich­mann der „Bild-Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be).

Poli­zei und Sicher­heits­be­hör­den müss­ten „Recht und Gesetz kon­se­quent durch­set­zen kön­nen. Immer und über­all”, so der CDU-Poli­ti­ker wei­ter. Als Bei­spiel für Fehl­ent­wick­lun­gen bei der Bewäl­ti­gung von Sicher­heits­la­gen ver­wies er unter ande­rem auf geplan­te Geset­zes­ver­schär­fun­gen im Waf­fen­recht, die aus sei­ner Sicht auf die fal­schen Grup­pen ziel­ten. „Ana­lo­ge Waf­fen­rechts­de­bat­ten, die nur recht­s­treue Sport­schüt­zen und Jäger tref­fen, wir­ken wie aus der Zeit gefal­len, wenn Atten­tä­ter wie der in Hal­le Waf­fen und Waf­fen­tei­le nach Ansporn und Anlei­tung aus dem Netz sel­ber bau­en”, sag­te Hen­rich­mann der „Bild-Zei­tung”.

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