FDP: Alters­prä­si­dent nennt Coro­na-Not­brem­se Ablenkungsmanöver

Schultor - Schloss - Kette - Schulhof - Schule - Türklinke - Türgriff - SchulgeländeFoto: Abgeschlossenes Schultor, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Alters­prä­si­dent des Bun­des­tags, Her­mann Otto Solms, hält Tei­le der Bun­des­not­brem­se für verfassungswidrig.

Die FDP wol­le, dass das Gesetz noch „schei­tert”, da man die Maß­nah­men für „unnö­tig” hal­te, sag­te er in der Sen­dung „Früh­start” von RTL und n‑tv. Auch sei­en die Aus­gangs­be­schrän­kun­gen ein zu star­ker Ein­schnitt in die bür­ger­li­chen Frei­hei­ten. Ver­fas­sungs­recht­lich sei­en die­se Ein­schnit­te nur in einer „abso­lu­ten Not­si­tua­ti­on” in Ord­nung: „Die ist aber nicht gege­ben”, so Solms.

Wei­ter warf der FDP-Poli­ti­ker der Bun­des­re­gie­rung vor, mit dem Gesetz von Pro­ble­men beim Pan­de­mie-Manage­ment ablen­ken zu wol­len: „Mir erscheint die­ses Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren nur ein Ablen­kungs­ma­nö­ver zu sein für das tota­le Ver­sa­gen der Bun­des­re­gie­rung, was Imp­fen und Tes­ten anbe­trifft. Die Eng­län­der und die Israe­lis haben es uns vor­ge­macht und ganz aktu­ell die Ame­ri­ka­ner, wie man so etwas macht”. Solms bewer­te­te die Kri­sen­be­wäl­ti­gung der Bun­des­re­gie­rung abschlie­ßend mit der „Schul­no­te 6”.

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