FDP: Land­tags­wah­len waren auch Votum über Krisenpolitik

Reichstagsgebäude - Bundestag - AHA - Corona-Regeln - BerlinFoto: Plakat der AHA-Regeln vor dem Reichstagsgebäude (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Chris­ti­an Lind­ner hat die Bun­des­po­li­tik für das schwa­che Abschnei­den der CDU bei den Land­tags­wah­len mit­ver­ant­wort­lich gemacht.

„Aus unse­rer Sicht war die Abstim­mung auch ein Votum über die Kri­sen­po­li­tik der uni­ons­ge­führ­ten Bun­des­re­gie­rung”, sag­te Lind­ner am Mon­tag. Es sei rat­sam, bereits jetzt Ände­run­gen in der Kri­sen­po­li­tik vor­zu­neh­men und nicht bis zur Bun­des­tags­wahl zu warten.

Auch die Mas­ken­af­fä­re müs­se nicht nur in der Uni­ons­frak­ti­on, son­dern auch inner­halb der Bun­des­re­gie­rung selbst auf­ge­klärt wer­den. Lind­ner erneu­er­te in die­sem Zusam­men­hang sei­ne For­de­rung nach einem Sonderermittler.

Der FDP-Vor­sit­zen­de mach­te unter­des­sen deut­lich, dass er den Ein­fluss von CDU-Chef Armin Laschet sowie CSU-Chef Mar­kus Söder auf die Wahl­er­geb­nis­se in Baden-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz für gering hält. Der künf­ti­ge Kanz­ler­kan­di­dat der Uni­on müs­se aller­dings jetzt „Füh­rungs­kraft für sei­ne eige­ne Par­tei­en­fa­mi­lie und die von ihr getra­ge­ne Regie­rung zei­gen”, füg­te Lind­ner hinzu.

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