FDP: Wolf­gang Kubicki for­dert Ende der Maskenpflicht

Straßenbahn - U-Bahn - Fahrgast - MaskenFoto: Vollbesetzte U-Bahn während der Corona-Pandemie, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­tags-Vize­prä­si­dent Wolf­gang Kubicki von der FDP for­dert ein Ende der Maskenpflicht.

„Bei einer kla­ren Inzi­denz unter 35 darf der Staat gar kei­ne Grund­rech­te pau­schal für alle Bür­ger ein­schrän­ken. Die all­ge­mei­ne Mas­ken­pflicht müss­te daher bei stren­ger Aus­le­gung des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes auf­ge­ho­ben wer­den, erst recht drau­ßen”, sag­te Kubicki der „Bild am Sonn­tag”. „Die Lan­des­re­gie­run­gen müs­sen jetzt zügig ihre Ver­ord­nun­gen ändern, sonst wer­den sie bald von den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten gezwungen”.

Statt pau­scha­ler Gebo­te sol­le der Staat lie­ber eine Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne auf­set­zen, die erklärt, wie sich Men­schen in U‑Bahnen und Men­schen­an­samm­lun­gen mit Mas­ken schüt­zen kön­nen. „Die Eigen­ver­ant­wor­tung der Men­schen muss wie­der zen­tra­ler Bestand­teil unse­res Zusam­men­le­bens wer­den – nicht die stän­di­ge Vor­ga­be von Ver­hal­tens­re­geln durch den Staat”. Anstatt eine Mas­ken­pflicht vor­zu­schrei­ben, soll­te es lie­ber eine Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne geben, wie sich Men­schen in U‑Bahnen und Men­schen­an­samm­lun­gen effek­tiv mit Mas­ken schüt­zen können.

Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht hat die Län­der auf­ge­for­dert, die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Mas­ken­pflicht lau­fend zu über­prü­fen. „Die Ver­ant­wort­li­chen in den Län­dern müs­sen lau­fend genau prü­fen, ob und wo eine Mas­ken­pflicht noch ver­hält­nis­mä­ßig ist, wenn die Inzi­denz­zah­len nied­rig sind und wei­ter sin­ken”, so Lam­brecht zu „Bild am Sonn­tag”. Das gel­te auch für die Schu­len, denn Schü­ler sei­en von der Mas­ken­pflicht beson­ders betroffen.

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