Grü­ne: Par­tei­en wol­len Rei­che noch stär­ker zur Kas­se bitten

Solidaritätszuschlag - Einkommenssteuer - Soli - SteuererklärungFoto: Sicht auf den Solidaritätszuschlag, Urheber: dts Nachricht

Ange­sichts der stei­gen­den Ener­gie­kos­ten for­dern die Grü­nen im Bun­des­tag, die Reichs­ten in der Gesell­schaft stär­ker zur Kas­se zu bitten.

„Wir müs­sen in die­ser schwie­ri­gen Lage zusam­men­rü­cken und Ver­ant­wor­tung für­ein­an­der über­neh­men”, sag­te Frak­ti­ons­vi­ze Andre­as Audretsch dem „Han­dels­blatt” (Mon­tag­aus­ga­be). „Kon­kret heißt das, die Men­schen im Blick zu behal­ten, die kaum noch finan­zi­el­le Spiel­räu­me haben. Gleich­zei­tig wer­den die mehr tra­gen müs­sen, die sehr viel haben, die Reichs­ten in unse­rem Land”. Sie wür­den etwas abge­ben müs­sen, „um den sozia­len Frie­den zu sichern”. Er neh­me eine gro­ße Bereit­schaft dafür in der Gesell­schaft wahr, so Audretsch.

Der Grü­nen-Poli­ti­ker wies in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass alle Koali­ti­ons­part­ner „Gewiss­hei­ten” in Fra­ge stel­len müss­ten. So wür­den etwa Koh­le­kraft­wer­ke aus der Reser­ve geholt, um für Ener­gie­si­cher­heit zu sor­gen. „Wir Grü­ne tun dies unter Schmer­zen, aber in Ver­ant­wor­tung für die aktu­el­le Lage”, sag­te Audretsch. „Genau­so wer­den wir mit allen Koali­ti­ons­part­nern über eine gerech­te­re Ver­tei­lung der Las­ten in die­sem Land spre­chen müs­sen.” Noch sei­en nicht alle in der Koali­ti­on dazu bereit.

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