Lau­ter­bach: 35 Mil­lio­nen vor­ge­zo­ge­ne Moder­na-Impf­do­sen an

Impfpass - Impfausweis - Impfungen - COVID-19 - Coronavirus - Comirnaty - Februar 2021 - BonnFoto: Impfausweis mit aktueller Impfung gegen das Coronavirus (Bonn), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach hat eine vor­ge­zo­ge­ne Lie­fe­rung von Moder­na-Impf­do­sen angekündigt.

Man habe sich mit dem Unter­neh­men auf die frü­he­re Bereit­stel­lung von 35 Mil­lio­nen Dosen geei­nigt, sag­te er am Don­ners­tag­nach­mit­tag auf sei­ner ers­ten Bun­des­pres­se­kon­fe­renz mit RKI-Chef Lothar Wie­ler. Es kön­ne nicht sein, dass die Boos­ter-Kam­pa­gne davon aus­ge­bremst wer­de, dass man zu wenig Impf­stoff habe, so der Minis­ter. Gleich­zei­tig leg­te er aber Wert dar­auf, sei­nen Vor­gän­ger Jens Spahn (CDU) nicht kri­ti­sie­ren zu wol­len. Man brau­che für die ambi­tio­nier­te Boos­ter-Kam­pa­gne ein­fach mehr Impf­stoff als der­zeit vorhanden.

RKI-Chef Wie­ler pro­gnos­ti­zier­te zudem, dass die Omi­kron-Vari­an­te bald Del­ta als vor­herr­schen­de Coro­na-Vari­an­te ablö­sen wer­de. „Wir sind noch nicht über den Berg”, sag­te er zudem ange­sichts zu lang­sam sin­ken­der Infek­ti­ons­zah­len und mahn­te zu flä­chen­de­cken­den Coro­na-Maß­nah­men. Der Prä­si­dent der deut­schen Gesell­schaft für Kin­der und Jugend­me­di­zin, Jörg Dötsch, dräng­te zudem dazu, vor­er­krank­te Kin­der zu imp­fen und plä­dier­te für offe­ne Schu­len. Die­se trü­gen dazu bei, das Infek­ti­ons­ge­sche­hen zu kontrollieren.

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