Poli­tik: Wien und Ber­lin wol­len im EU-Haus­halts­streit hart bleiben

Bundeskanzleramt - Berlin - Gebäude - Bäume - Mauern - Fenster - WandFoto: Sicht auf das Bundeskanzleramt in Berlin, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Im Streit um den neu­en EU-Haus­halt wol­len Deutsch­land und Öster­reich hart bleiben.

Öster­reichs Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz und sei­ne deut­sche Amts­kol­le­gin Ange­la Mer­kel bekräf­tig­ten am Mon­tag nach einem Tref­fen im Bun­des­kanz­ler­amt ihre gemein­sa­me restrik­ti­ve Posi­ti­on. Kon­kret geht es um die Fra­ge, wie Net­to­zah­ler wie Deutsch­land, aber auch Öster­reich nach dem Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens aus der EU ihre Zah­lun­gen womög­lich aufstocken.

Auch für die Kli­ma­plä­ne will Brüs­sel mehr Geld haben. Die Erwar­tun­gen an Net­to­zah­ler sei­en „noch grö­ßer gewor­den, aber die Mög­lich­kei­ten nicht unbe­dingt”, sag­te Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) am Mon­tag nach dem Tref­fen. „Wir wer­den sehr genau dar­auf schau­en, wofür wir unser Geld aus­ge­ben.” Öster­reichs Kanz­ler Kurz sprach nach dem Tref­fen von einem „guten Gespräch”. Beim Mehr­jäh­ri­gen Finanz­rah­men der EU ver­trä­ten Deutsch­land und Öster­reich „als Net­to­zah­ler ähn­li­che Posi­tio­nen”. Die letz­ten Vor­schlä­ge der EU-Kom­mis­si­on bezeich­ne­te Kurz als „deut­lich zu hoch”.

Wei­te­re The­men des Tref­fens war der EU-Zukunfts­pro­zess, Migra­ti­on und Liby­en, der Schutz von Kli­ma und Umwelt, „sowie deutsch-öster­rei­chi­sche Nach­bar­schafts­fra­gen, wie die Tran­sit­fra­ge”, so Kurz.

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