SPD: Olaf Scholz plant regel­mä­ßi­ge Bürgergespräche

Olaf Scholz - Bundeskanzler - SPD-Politiker - Dezember 2021Foto: SPD-Politiker und Bundeskanzler Olaf Scholz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz kün­digt für sei­ne Amts­zeit regel­mä­ßi­ge Bür­ger­ge­sprä­che an: „Wir pla­nen regel­mä­ßi­ge Begeg­nun­gen, per­sön­lich oder in digi­ta­len Formaten”.

Dies sag­te er der „Bild am Sonn­tag”. Und wei­ter: „Von dem Gespräch mit den Bür­gern pro­fi­tie­re übri­gens auch ich, denn es erdet mich und ich gewin­ne vie­le Ein­sich­ten hin­zu”. Der direk­te Aus­tausch mit den Bür­gern „muss auch als Kanz­ler mög­lich sein”. Sei­ne tro­cke­ne Art wer­de er aber bei­be­hal­ten: „Mein nüch­ter­nes Natu­rell wer­de ich nicht mehr ändern.” Den Men­schen in Deutsch­land will Scholz als Regie­rungs­chef Opti­mis­mus zurück­ge­ben: „Mein Ziel als Kanz­ler ist es, dass am Ende des Jahr­zehnts alle ant­wor­ten: Ja, es ist gut gelau­fen für mich”.

Vie­le Bür­ger sei­en lei­der schon län­ger nicht mehr ganz sicher, ob ihre Zukunft bes­ser wird. „Das ist nicht gut, das gefähr­det den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft. Wir brau­chen wie­der mehr Zuver­sicht.” Scholz ver­si­cher­te, die Angst der Men­schen vor Infla­ti­on ernst zu neh­men: „Ich füh­le mich sta­bi­len Prei­sen ver­pflich­tet”, so der Kanz­ler: „Wenn wir im nächs­ten Jahr kei­ne Ent­span­nung bei der Infla­ti­on ver­spü­ren, blei­ben wir nicht untä­tig.” Auch die stei­gen­den Ener­gie­prei­se wer­de sei­ne Bun­des­re­gie­rung im Blick behal­ten. „Soll­te es nötig wer­den, wer­den wir gegensteuern.

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