Ukrai­ne: Deutsch­land schickt 5.000 mili­tä­ri­sche Schutzhelme

Deutsche Bundeswehrsoldaten - Bundeswehr - Waffen - EinsatzFoto: Deutsche Bundeswehrsoldaten im Einsatz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nun gibt es doch mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne, wenn auch nicht ganz so wie Kiew sich das erhofft hat: Deutsch­land schickt 5.000 mili­tä­ri­sche Schutzhelme.

Das sag­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht am Mitt­woch den Mit­glie­dern des Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses. „Sie mach­te auch deut­lich, dass Deutsch­land eng an der Sei­te der Ukrai­ne steht”, teil­te das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um mit. Bei den Hel­men han­de­le es sich um „Aus­rüs­tung, die gebraucht wird”. Meh­re­re EU- und NATO-Län­der hat­ten zuletzt direk­te mili­tä­ri­sche Hil­fe an die Ukrai­ne abge­lehnt. Die EU hat­te aller­dings erst am Mon­tag Mil­li­ar­den­hil­fe in Form von Dar­le­hen und Zuschüs­sen ver­spro­chen. „Die­ses Paket wird der Ukrai­ne jetzt hel­fen, ihren Finan­zie­rungs­be­darf auf­grund des Kon­flikts zu decken”, hat­te EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en gesagt.

Seit Wochen baut Russ­land mas­si­ve Trup­pen­prä­senz nahe der Gren­ze zur Ukrai­ne auf. Die for­dert ihrer­seits mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung aus dem Wes­ten. Streit­punkt ist eine mög­li­che NATO-Mit­glied­schaft der Ukrai­ne. Russ­land fühlt sich davon nach eige­nen Anga­ben bedroht, in Kiew hat man wie­der­um Angst vor rus­si­scher Invasion.

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