Ukrai­ne: Land geht gegen pro­rus­si­sche Par­tei­en vor

Ukraine - Flaggen - Statuen - Gebäude - Fahne - FlaggeFoto: Die Flagge der Ukraine, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Natio­na­le Sicher­heits- und Ver­tei­di­gungs­rat der Ukrai­ne geht ange­sichts des anhal­ten­den Krie­ges gegen meh­re­re pro­rus­si­sche Par­tei­en vor.

Ins­ge­samt sei­en elf Par­tei­en von Ver­bo­ten betrof­fen, teil­te der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj in der Nacht zum Sonn­tag per Video­bot­schaft mit. Dazu zäh­len dem­nach auch die Par­tei­en „Oppo­si­ti­ons­platt­form” sowie „Oppo­si­ti­ons­block”, die jeweils im Par­la­ment ver­tre­ten sind. Die Ver­bo­te sol­len laut Selen­skyj gel­ten, bis das Kriegs­recht auf­ge­ho­ben wird. „Die Akti­vi­tä­ten von deren Poli­ti­kern, die auf Spal­tung oder Kol­la­bo­ra­ti­on abzie­len, wer­den kei­nen Erfolg haben”, sag­te der Präsident.

Tag 25 des Kriegs in der Ukrai­ne begann unter­des­sen erneut mit Luft­alarm in meh­re­ren Städ­ten. Beson­ders schlecht soll die Lage wei­ter­hin in der bela­ger­ten Hafen­stadt Mariu­pol sein. Die Eva­ku­ie­rung von Zivi­lis­ten gestal­tet sich dort wei­ter schwie­rig. Zudem sol­len nach Anga­ben der Stadt­ver­wal­tung in den ver­gan­ge­nen Tagen meh­re­re Tau­send Men­schen gewalt­sam nach Russ­land „ver­schleppt” wor­den sein. Die­se Anga­ben las­sen sich nicht unab­hän­gig überprüfen.

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