USA: Joe Biden unter­stützt Waf­fen­ru­he im Nahostkonflikt

Bundeswehr - Panzer - Marder - SchützenpanzerFoto: Schützenpanzer der Bundeswehr "Marder", Urheber: dts Nachrichtenagentur

US-Prä­si­dent Joe Biden hat sich im Kon­flikt zwi­schen Isra­el und Paläs­ti­nen­ser für eine Waf­fen­ru­he ausgesprochen.

Wäh­rend eines Tele­fo­nats mit dem israe­li­schen Pre­mier­mi­nis­ter Ben­ja­min Netan­ja­hu habe Biden sei­ne Unter­stüt­zung für ent­spre­chen­de Bemü­hun­gen aus­ge­drückt, teil­te das Wei­ße Haus mit. Der US-Prä­si­dent habe auch gemein­sa­me Anstren­gun­gen mit Ägyp­ten und ande­ren Part­nern erörtert.

Netan­ja­hu kün­dig­te unter­des­sen an, dass die Luft­an­grif­fe im Gaza­strei­fen fort­ge­setzt wür­den. In der Nacht zum Diens­tag wur­den erneut meh­re­re Zie­le der Hamas getrof­fen, teil­ten die israe­li­schen Streit­kräf­te mit. Die Rake­ten­an­grif­fe aus dem Gaza­strei­fen auf Isra­el gin­gen eben­falls weiter.

Nach israe­li­schen Anga­ben wur­den seit Mon­tag­abend etwa 90 Rake­ten­starts gezählt. Ins­ge­samt sol­len es seit Beginn der ver­gan­ge­nen Woche deut­lich mehr als 3.000 sein, ein gro­ßer Teil davon konn­te abge­fan­gen wer­den. Aus dem Liba­non wur­den unter­des­sen nach israe­li­schen Anga­ben am Mon­tag sechs Rake­ten auf Isra­el abge­feu­ert. Sie fie­len aller­dings alle­samt auf liba­ne­si­schen Boden. Isra­el ant­wor­te­te mit Artilleriefeuer.

Der jüngs­te Kon­flikt zwi­schen Isra­el und Paläs­ti­nen­sern war am 06. Mai 2021 im Zuge einer erwar­te­ten Gerichts­ent­schei­dung aus­ge­bro­chen, bei der es um Zwangs­räu­mun­gen von Paläs­ti­nen­sern in Ost-Jeru­sa­lem ging. In Isra­el wur­den seit­dem min­des­tens elf Men­schen getö­tet und Hun­der­te ver­letzt, auf paläs­ti­nen­si­scher Sei­te ist allein im Gaza­strei­fen von 212 Toten und 1.500 Ver­letz­ten die Rede.

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