NRW: Fach­kräf­te­man­gel bremst Wie­der­auf­bau in Flutgebieten

Hochwasser - Flutwelle - Häuser - Straße - Land - Juli 2021 - Trier-Ehrang - Rheinland-PfalzFoto: Hochwasser in Rheinland-Pfalz am 15.07.2021 (Trier-Ehrang), Urheber: Stadt Trier

Ein Jahr nach der Flut­ka­ta­stro­phe in West­deutsch­land bremst der bestehen­de Fach­kräf­te­man­gel den Wie­der­auf­bau in NRW.

Von den 203 zusätz­lich bereit­ge­stell­ten Stel­len in Bezirks­re­gie­run­gen sei­en bis­her erst 73 besetzt, sag­te NRW-Kom­mu­nal­mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach dem Sen­der Phoe­nix. Die zusätz­li­chen Kräf­te sol­len bei der Bear­bei­tung von Hilfs­an­trä­gen hel­fen. An dem Fach­kräf­te­man­gel im öffent­li­chen Dienst dür­fe die Unter­stüt­zung von Geschä­dig­ten aber nicht schei­tern, sag­te die Ministerin.

Außer­dem brau­che die Lan­des­ver­wal­tung ein Sys­tem für die Zukunft, „das von jetzt auf gleich akti­viert wer­den kann”. Es sei ver­gan­ge­nes Jahr ein „Kraft­akt” gewe­sen, den Wie­der­auf­bau­fond inner­halb von acht Wochen auf den Weg zu brin­gen. Mitt­ler­wei­le aber sei die Ver­wal­tung in NRW so rou­ti­niert, dass ein voll­stän­di­ger Antrag inner­halb von neun Tagen bewil­ligt wer­den kann. „Es ist Rou­ti­ne in das Sys­tem gekom­men, das ist das Wich­tigs­te”, so Scharrenbach.

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