Köln: 47 Millionen Euro für digitale Infrastruktur an Kölner Schulen

Humboldt-Gymnasium - Schule - Erweiterung - Kammermusiksaal - Leitbild 2020 - Kartäuserwall - Köln-Altstadt-SüdFoto: Leitbild 2020-Baustelle der Stadt Köln am Humboldt-Gymnasium

Das Ministerium für Schule und Bildung hat letzte Woche Mittwoch die Förderrichtlinie sowie die Förderbudgets zum Digitalpakt Schule bekanntgegeben.

Demnach kann die Stadt Köln im Förderzeitraum 2019 bis 2024 als Schulträger von aktuell 261 Schulen auf ein Förderbudget von rund 47 Millionen Euro zugreifen. Darüber informierte die Verwaltung in der heutigen Sitzung des Schulausschusses. Die Fördermittel aus dem Digitalpakt werden ergänzt um einen zehnprozentigen Eigenanteil des Schulträgers, der aus dem kommunalen Haushalt zur Ausstattung der Schulen zur Verfügung steht.

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Die Stadt als Schulträgerin freut sich über den neuen finanziellen Spielraum, der die Modernisierung der schulischen IT-Infrastruktur weiter voran bringen wird. Entsprechend der bisherigen Planung sollen die Mittel nach Zustimmung des Rates für die Fortsetzung der Digitalisierung an Kölner Schulen verwendet werden.

Der Bildungsdezernent will für die Kölner Schulen Formate entwickeln, die ein ganzheitliches Lernen mit digitalisierten Mitteln möglich machen.

Die Stadt Köln hat sich bereits mit den Mitteln des Landesprogramms “Gute Schule 2020” auf den Weg gemacht und mit Priorität in die Schaffung einer nachhaltigen digitalen Basis- Infrastruktur investiert, etwa in Vervollständigung und Modernisierung von Inhouse-Verkabelungen, vollflächiges WLAN in allen Schulen, Bandbreite von 1 GB/s für jede Schule, Ausbau moderner und leistungsfähiger Präsentationstechnik in jedem Klassenraum. Zudem wird die Versorgung mit mobile Endgeräte wie Tablets oder Notebooks zur Nutzung dieser Infrastruktur in den Schulen ausgebaut.

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